Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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winnen, fand er ſich in einem großen gewölbten Zim⸗ mer, deſſen geſchwärzte Vergoldungen und ſchwere ſchlangenarmige Kronleuchter ihm unheimlich beim trü ben Lampenlicht entgegentraten. Er wußte nun, daß er irre gegangen war, und wollte ſchon wieder umwenden, als ihm einfiel nach dem Lichte im Zimmer des Prinzen, wie nach einem Pharus, zu ſpähen. Er ſetzte daher die Lampe auf ein mit Elfenbein und Perlmutter ausgeleg⸗ tes Buffet und trat an das Fenſter. Durch die erblinde⸗ ten Scheiben im Sehen gehemmt, öffnete er den einen Fenſterflügel; aber in demſelben Augenblicke ſchlug der eindringende Wind die nur angelehnte Thüre donnernd zurück, warf die Lampe zu Boden, die ſogleich erloſch, und ließ Gregor den Unannehmlichkeiten des Zuges und der Finſterniß zugleich ausgeſetzt. Sorgſam taſtend, eilte er, von der Hellung der aufflackernden Blitze allein geleitet, nach der Thüre, mußte die rechte aber doch wohl verfehlt haben, denn, ſtatt die Treppe zu erreichen, ge⸗ langte er in ein zweites rundes Zimmer, deſſen Aus⸗ gang verſperrt war. Er wendete um, ſuchte den Rück⸗ weg und ſtieß auch wirklich auf eine Treppe; dieſelbe führte aber nur einige Stufen aufwärts und wies direct auf eine angelehnte Thüre, die ſich lautlos unter ſeinem Drucke öffnete. Auch hier war Alles dunkel; aber die Beſchaffenheit der Luft hatte nichts Beklemmendes mehr.