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Sie ſchien von lebendigem Athem, von lebendiger Wärme durchdrungen, und als im nächſten Augenblicke ein fal⸗ lender Blitz die ſchwarze Wolkendecke zerriß, ſah ſich Gregor in einem mäßig großen Raum; drei Schritte von ihm aber ſtand Irene am offenen Fenſter und ſah mit ungeblendetem Auge und lächelndem Munde in die Flammenthäler des Himmels. Ihr weißes Kleid und klares Geſicht ſchien Gregor mit electriſchem Licht ge⸗ tränkt, und von dieſem unn in der wieder eingetretenen Finſterniß geleitet, trat er neben ſie und ſagte leiſe: „Electra, leuchten Sie mir heim.“
„Wiſſen Sie auch gewiß, daß ich kein Irrlicht bin und Sie im Sumpfe ſchadenfroh verlaſſen werde?“ fragte eine ſchelmiſche Stimme, ohne den geringſten Ausdruck von Ueberraſchung oder Verlegenheit.
„Sei es gewagt, ein Sumpf iſt wenigſtens weich, aber die Kanten und Ecken, die mich bis jetzt unbarm⸗ herzig ſtießen, ſind ſehr hart.“
„Mit wem ſprichſt Du, Irene?“ fragte Joachim's Stimme ganz in der Nähe.
„Das kann ich Dir ohne Licht nicht ſagen, Papa; wenn ich es nicht ſprechen hörte, ſo würde ich es für einen Donnerkeil halten.“
„Die Subſtanz der ſogenannten Donnerkeile,“ be⸗ gann Joachim ſogleich wieder,„beſteht in einer brau⸗


