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eelnd zurück
Jakob von Artevelde. 117
„Ich ſehe wohl, was wieder vor iſt, und wir müſſen wahrlich große Kinder ſein, um ſo unbeſonnenen Ge⸗ rüchten Glauben zu ſchenken, welche, wie wir wiſſen, alle aus derſelben Quelle fließen.“
„Ihr irrt Euch, Ver Artevelde!“ erwiederte Ghel⸗ noot.„Es iſt eine ganz beſondere Angelegenheit zwi⸗ ſchen Lieven und mir. Da iſt kein Gedanke von Ver⸗ leumdung. Aber reden wir nicht mehr darüber; es iſt bis auf morgen verſchoben.“
„Habt Ihr einige Achtung und Neigung zu mir, Mher Ghelnoot?“ entgegnete Frau Artevelde.
„Ehrerbietung, Achtung, Neigung, in demſelben Maaße, wie ich es für meine ſelige Mutter hatte, Ver Artevelde,“ verſetzte Ghelnoot mit einer freundlichen Verbeugung.
„Nun denn! Ich bitte Euch, Mher Ghelnoot, ich flehe Euch an, daß Ihr augenblicklich ſagt, was Ihr gegen Lieven habt.“
„Nun, es ſind Dinge, die ſich ſchwer in Eurer Gegenwart ausſprechen laſſen,“ antwortete Ghelnoot. „Pah! man weiß es jetzt doch. Kommt, Lieven, ant⸗ wortet mir! Als Ihr im Nieuwen-Boſch zu Brüſſel Eurer Eiferſucht gehorchtet und wie ein Narr in Feuer und Flamme geriethet über eine ganz einfältige Sache, die aus einem ſchlechten Spaße Eures Vetters Jakob entſprungen war, da machte ich Euch klar, daß das Ver⸗ öffentlichen deſſen, was Ihr ſahet, durch die Verleum⸗ dung würde benutzt werden, daß es dem guten Rufe
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