Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

4 kommt bei Dir war es Spott, Heuchelei, Falſch⸗ zu ſein; 1 1 heit! mußte Dei 6 Verzweifelnd ſchlug Lieven die Hände zuſammen Lieven! mt f und entgegnete: Ein C

Veerle, Veerle! was ſagſt Du da? Ich Spott Lieven's. treiben mit Dir? Gott, Gott nehme mein Leben als Jungfrau: einen Beweis meiner Ehrfurcht! Ach! habt doch Mit⸗Was leid mit einem armen verirrten Freunde! Ich beſchwöre ten? Ich v 6 Dich, Veerle, bei dem Gedanken an unſere ſüße Kind⸗ gelitten. 2 heit, ſage mir, was Dich quält! Es muß, es muß Ver⸗ ich Dir zu leumdung ſein! Schickſal i Verleumdung? rief die Jungfrau.O, möchte auf allen der gütige Gott geben, daß es Verleumdung wäre! AberAch! nein, es iſt Wahrheit, ſchreckliche Wahrheit! geſtern im Du beſchuldigſt mich einer feigen Miſſethat, ſeufzte Holzhauer der Jüngling.Sprich, was habe ich gethan? Bin ich Gegenwar ſchuldig, ſo will ich fortgehen und, ohne zu klagen, den Jakob Hon bitterſten Tod als eine verdiente Strafe erleiden! erzählt, w

Von Neuem brach ein Thränenſtrom gewaltſam aus ſaßeſt und Veerle's Augen, während ſie zornig ſagte: Lieven Du ſollſt unter ſpöttiſchen Worten, die mein Mund und erwid nicht wiederholen darf, öffentlich geſagt haben, daß DuVeer mich verachteſt, daß Du zu gut ſeieſt für Artevelde's allein, we Tochter, und daß Du ihr, als einer Deiner unwürdigen Jahre ben Jungfrau, noch dieſe Woche ein ewiges Lebewohl ſagen des Geiſte würdeſt. Du haſt hinzugefügt, daß der Buſenfreund man ſagt,

meines Vaters, Mher Ghelnoot von Lens, ein ſchlechter leumder? Menſch ſei, er, der edelmüthigſte Freund, den Du Herberge

ſelbſt haſt. Es genügte Dir alſo nicht, böſe und ſchlecht Monaten