Jakob von Artevelde.
tige Hände unter die Arme griffen und ihn aufhoben, während eine ſpottende Stimme zu ihm ſagte:
„Nun, nun, Kamerad! wenn man da drüben im Vos eine zu ſchwere Ladung eingenommen hat, ſo kann man doch wohl anderswo ausſchlafen, als vor der Thüre des Oberhauptmanns!“
Als Lieven dieſe Stimme erkannte, ſprang er plötz⸗ lich raſch in die Höhe, griff nach ſeinem Meſſer und ſchrie, als ob ihn eine Natter geſtochen habe:
„Muggelynl fort! fort von hier! Rührt mich nicht an, oder mein Meſſer..... 3
„Seht! ſeht!“ rief der König der Ribauden lachend; „es iſt unſer Freund Lieven! Wüßte Euer Vater das!— Er meint, daß Ihr weder Bier noch Wein liebt. Das wird Euch lehren, wie gefährlich es iſt, viel zu trinken, wenn man auf Freiersfüßen geht!“
Der Jüngling ſtand zähneknirſchend vor Wuth und Scham, die Hand am Meſſer, da und fühlte ſich wie von innerer Raſerei angetrieben, dem König der Ribau⸗ den ſeine Waffe in die Bruſt zu ſtoßen; der Gedanke je⸗ doch, daß er einen Mord begehen würde, durchzuckte ihn. Plötzlich ſtieß er einen unverſtändlichen Laut aus, ergriff den eiſernen Klopfer und ſchlug mit demſelben zu wieder⸗ holten Malen an die Thür.
Der Ribaudenkönig, welcher wahrſcheinlich nichts mit dem Hausgeſinde des Oberhauptmannes zu thun haben wollte, entfernte ſich eilig und ſagte noch im Fortgehn:
„Viel Glück bei Eurer Schönen; ſie wird Euch tüch⸗ tig den Kopf waſchen, weil Ihr bei Bacchus geweſen ſeid.“
Eine eilte wie y Veerle mi
Frau wartet vo ſeltſam un gen, Sch er zitterte gen ſichen gend auf; Antlitz mi
Die 3 Thür geöf erſchaut, ohne ſelbſ als ob ſe
Als d von ihren den Arm ſeine Han
„Arn ſo furchtb
Alleit ſtarrte ber
„O Stimme. wehe! Ve
Bei d die Höhe


