Stuhle auf inein:
e liebt mich ebkoſungen! Aber welche den, zu lü⸗ Veerle war id darin lag Zehe! wehe! Ach! es iſt en herunter! Schickſal iſt
Schritten die d ging aus Zorn fort⸗ eilte er raſch en, bis er, Artevelde's der Muth; den eiſernen Kraft, die n den Thür⸗ Klarheit ein,
hl ſagen auf Vielleicht ei⸗ rechen durch ſüße Lächeln
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des Engels nicht mehr ſehen, ihre Stimme nicht mehr hören! der Feind werden von derjenigen, die ſeine Kindheit, ſeine Jugend wie ein holder Schutzeiſt mit Glück und Seligkeit überſchüttet hatte! Veerle ſollte ihn haſſen? Sterben vielleicht als eine Blume, deren Wur⸗ zel von Würmern zernagt iſt?.... Welches Leben für den armen Lieven! Ein unermeßlicher Abgrund, in den nie das Licht der Freude auch nur einen Strahl ſenden würde.... Denn die Liebe zu Veerle iſt mit ſeinem Geiſte, mit ſeinem Herzen verwachſen! Seine Gedan⸗ ken, ſeine Gefühle haben von dieſer Neigung ihre Ge⸗ ſtalt und ihr Weſen geborgt! Sie iſt die Seele aller ſeiner Empfindungen, die Triebfeder, welche ſein Leben erhält und lenkt. Dies Gefühl unterdrücken heißt ſter⸗ ben. In ſeinem Geiſte, in ſeinem Inneren wird Alles todt ſein..... Er fühlt es nur zu tief, der unglückliche Jüngling, daß, wenn er es thut, er ſein Todesurtheil unterzeichnet, vielleicht zwei Gräber öffnet! Und wes⸗ halb? Ach! jetzt wird er noch mehr gefoltert; dieſe Frage führt ihm das Bild ſeines Vaters vor die Sinne; ſein gemarterter Geiſt ſtößt es zurück und fleht um Gnade.... Unſchlüſſig, bewußtlos ſinkt er neben den Thürpfoſten nieder und vergißt ſeinen Zuſtand in der Ohnmacht, die ihn ergriffen hat.
Wahrſcheinlich würde Lieven, nachdem er wieder zu ſich gekommen, von dieſem Orte mit Abſcheu geflohen ſein, um ſich von der gewaltigen Eiferſucht zu befreien, die ihn noch immer anſpornte, ſeines Vaters Befehl aus⸗ zuführen. Da fühlte er aber plötzlich, wie ihm zwei kräf⸗
Jakob von Artevelde.


