was der⸗ ſeines Soh⸗
ſie hindert ns mitunter anzes Leben ick, daß die Familie ent⸗ ng unterlie⸗ vorgeht. In ch zornig ge⸗ ptmann hat Gemeine zur llen. Kaum ter ihm von er Haß, den ptmann hegt, nicht an. Es ſeinen Füßen hineinſtürzen t am meiſten inlich binnen ſich erheben, nkündigt für der Meeres⸗ len.— Nun the Betragen und nicht zer⸗
Jakob von Artevelde. 101
riſſen, welches Dich unzertrennlich an den Oberhaupt⸗ mann bindet, ſo wärſt Du mit ihm gefallen und Deine Laufbahn für immer geſchloſſen worden. Jetzt gehört Dir die Zukunft. Noch einige Jahre, und Du wirſt das Alter haben, das Dir das Recht giebt, Dich um die höch⸗ ſten Aemter der Gemeine zu bewerben..... Dein Va⸗ ter ſelbſt, dann vielleicht Oberhauptmann von Gent, wird Deine Erhebung bewirken, und Gott weiß es, Lieven, welchen Ruhm, welche Macht das Geſchick unſerem Hauſe noch aufbewahrt!.... Aber, um dies hoffen zu dürfen, iſt es nöthig, daß Du entſcheidend mit Artevelde brecheſt, ſowie mit Allen, welche von nahe oder von ferne zu den Seinen gehören. Ich vertraue Deinem erwachten männ⸗ lichen Muthe, und fürchte nicht, daß Du mich zwingen werdeſt, mein väterliches Anſehen zu gebrauchen, um Dich wider Deinen Willen vor unfehlbarem Verderben zu retten..... Der Abend iſt bereits ziemlich weit vor⸗ gerückt; Du bedarfſt der Ruhe nach einem ſo wichtigen Entſchluſſe. Nun denn! ich verlaſſe Dich, um unſern Freund Calevoet in der Meerminne aufzuſuchen. Reiße den Verdruß aus Deinem Herzen und gehe Du, Lieven, nach dem Leeuw⸗ten⸗Putte, um mit Deinen Genoſſen fröhlich zu ſein. Friede ſei mit Dir! Auf Wieder⸗ ſehen!“
Bei dieſen Worten ſchlug er ſeinen Sohn ermuthi⸗ gend auf die Schulter und ging die Treppe hinunter.
Lieven blieb unbeweglich und in Verzweiflung ver⸗ ſunken ſitzen. Nach einer langen Weile, und als die nächtliche Dunkelheit ſchon Alles in dem Zimmer un⸗


