Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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Kurzem mit ihlen. Ihr dſonſt. Iſt te man doch weil ſie ſich

den Kopf Augen und ranfalle, zu iter ſeinem ling ſchoß,

hat Euch in meiner um mein ſagt, iſt hr! Geht, eund!“

tte zu er⸗ muthlos Nitleidens

nich über ſehr ich iſcht. Ihr hrecklich; unft be⸗ mdung; te meine

Jakob von Artevelde. 91

Worte vor der ganzen Welt, und findet Ihr je, daß eine Unwahrheit dem Munde Jan Sporrelinck's entſchlüpfte, ſo wißt Ihr ſein Haus in der Lange Meere. Er wird ſeine Rede mit Mund und That behaupten, wann und wo Ihr es verlangt.“

Jan's ruhige, aber ſtolze Sprache beſänftigte plötzlich den Zorn in Lieven's Gemüth. Er begann einzuſehen, daß ſein Freund doch rechtlich mit ihm geredet habe und es gut mit ihm meine. Er ſagte daher mit leiſerer Stimme und gleichſam bittend:

„Nein, nein! ich will keine Feindſchaft mit Euch haben; Ihr täuſcht Euch, wie die Anderen. Ihr ſeid auch von einer unſichtbaren Macht getrieben. Ich ver⸗ gebe Euch den Schmerz, den ich jetzt leide; aber um Got⸗ tes willen, Jan! wenn Ihr wirklich mein Freund ſeid, ſo laßt mich allein!“

„Gut!“ antwortete der Andere;„ich habe meine Pflicht gethan und verlaſſe Euch..... Aber wenn ich an Eurer Stelle wäre, ſo wüßte ich wohl, was ich zu thun hätte, um mich von dieſem bitteren Leide zu befreien.“

Lieven's Augen blitzten von einem hellen Strahl der Hoffnung. Er fragte haſtig:.

„Nun denn, nun! was würdet Ihr thun?“

„Ich würde thun, was ſich für einen Mann geziemt; ich würde muthig reden, und wiſſen wollen, was an allen dieſen Gerüchten wahr oder unwahr ſei. Wenn ich Spott oder Betrug entdeckte, würde ich ſtrenge Re⸗ chenſchaft fordern,— gleichviel, ob mein Beleidiger Hauptmann von Sanct Nikolaus wäre, oder nicht—

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