Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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ſanft auf die 3:

ene Dinge in ueren Sonn⸗ Man möͤchte fel, der Ser

m Jüngling, einen Scherz ltig:„Gu⸗ igen wieder

„daß Ihr windgaten⸗ chen Schie⸗ iſt vorbei; Raſſeghem en Kampfe daß Ihr geht Euch ich auf zu

„ſich aus dem Ge⸗

ns iſt in

druck auf ergriffen

Jakob von Artevelde. 89

zu werden; denn ſeine Glieder ſpannten ſich plötzlich, wie von einer mächtigen Kraft berührt, und ein Aus⸗ druck des Schmerzes zeigte ſich auf ſeinem Antlitz.

Jan ergriff ſeine Hand und fuhr mit dem Tone des Mitleids fort:

„Was ich Euch noch ſagen will, muß Euch tief be⸗ trüben, ich weiß es wohl, Lieven; aber man ſieht ſich oft gezwungen, einem Freunde wider Willen die Wahr⸗ heit zu erklären, und thäte man es in einigen Fällen nicht, ſo würde man des Namens„Freund) unwürdig ſein. Im Sanct Jorishofe befanden ſich noch andere von Euren Bekannten: die Familie der Vaernewyck's war dort, und bei ihnen Ver Artevelde mit ihrer Tochter Veerle..... Erſchreckt nicht ſo ſehr! Ach! wenn Ihr geſehen hättet, welche ungeheure Neigung Ghelnoot und Veerle ſich vor der ganzen Freundſchaft bezeigten, und wie außerordentlich glücklich Jungfrau Veerle zu ſein ſchien, als Ghelnoot jauchzend mit der gewonnenen Silberkanne zu ihr kam!..... Die Zuſchauer ſchmäh⸗ ten ſie, Lieven, und namentlich Eure Freunde zürnten über die Untreue, welche ſie ſo offenbar gegen Euch übte, und über den Hohn, der während Eurer Abweſenheit Euch angethan wurde.“

Von jedem Worte mehr und mehr ergriffen, hatte Lieven mit geſenktem Haupte und niedergeſchlagenem Blicke ſich eine Stütze an der Mauer geſucht und ſtand nun dort, ſichtlich zitternd, aber ſprachlos.

„Wißt Ihr, Lieven, was Einige ſagten, um Mher Ghelnoot zu entſchuldigen?“ ſprach Jan weiter.„Sie