4 88 Jakob von Artevelde.
lächelnd betrachtend, klopfte er ihm endlich ſanft auf die zu werde Schulter und ſagte mit freundlichem Scherz:
wwie von
„Aber, Lieven, Ihr müßt wunderſchöne Dinge in druck des
dem plätſchernden Waſſer ſehen, daß Ihr Eueren Sonn⸗ Jan tag Nachmittag hier ſo einſam zubringt. Man möchte Mitleids faſt glauben, Ihr wartet hier auf den Teufel, der Ser„Wo
Geeraerts Seele kaufte.“ trüben, Lieven warf einen traurigen Blick auf den Jüngling, oft gezwu und als ob er ihn nun erſt bemerke und ſeinen Scherz heit zu e gar nicht gehört habe, antwortete er gleichgültig:„Gu⸗ nicht, ſo ten Tag, Freund Jan“, worauf er die Augen wieder ſein. Im dem Fluſſe zuwandte. Euren B „Wie kommt es denn,“ fuhr Jan fort,„daß Ihr dort, un heute nicht mit Cuerem Bogen vor der Vyfwindgaten⸗ Veerle.. pforte wart, um in St. Jorishof dem fröhlichen Schie⸗ geſehen ßen beizuwohnen?— Ich komme daher; es iſt vorbei; und Veer die ſchöne ſilberne Kanne, welche Ser van Raſſeghem und wie als Preis geſchenkt hat, iſt nach einem ſtarken Kampfe ſein ſchien gewonnen..... Schlaft Ihr denn, Lieven, daß Ihr Silberkan mich nicht anhört? Was ſich dort zutrug, geht Euch ten ſie, L doch mehr an als mich. Kommt, ich gebe Euch auf zu über die! rathen, wer die ſilberne Kanne gewonnen hat.“ und über „Was kümmert es mich?“ ſeußzte Lieven, ſich aus Euch ang, Höflichkeit ihm halb zuwendend,„ich misgönne dem Ge⸗ Von winner ſeine Freude nicht.“ Lieven m „Vielleicht doch. Mher Ghelnoot van Lens iſtim Blicke ſich dem Schießen der Sieger geblieben.“ nun dort, Dieſer Name übte einen gewaltigen Eindruck auf„Wi
das Gefühl des Jünglings. Er ſchien heftig ergriffen Ghelnoot
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