Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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lumen als ein digen Schmerz dem er früher mitunter, wie , aus deſſen Saat des Un⸗ uſt fiel. peltes Leben, jaft über ſein m ſagte, ſein nd der Geiſt bei dem ge⸗ en ließ, was offenbarten,

och eine an⸗ Mutter war auf Erden Worte und roſt einzu⸗ dhatte ihm ihre Güte den ſchwer⸗ Erquickung

nicht unter und Lieven

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Jakob von Artevelde.

Denys wieder dort, ſtützte die Arme auf den ſteinernen Rand an der Niederſchelde und hielt den Blick bewe⸗ gungslos auf die arbeitende Fluth gerichtet. Sein abge⸗ magertes und bleiches Antlitz verrieth in dieſem Augen⸗ blicke kein beſonderes Gefühl; er ſchien dort gedankenlos in tiefſtem Selbſtvergeſſen zu ruhen. Nichts ließ in ihm Leben vermuthen, als der träge Aufſchlag ſeiner Augen, welche jeder entſtehenden Welle gleichſam mit Liebe in ihren Wendungen folgten, bis dieſelbe von dem freien Laufe der Fluth aufgenommen und in derſelben ver⸗ ſchwunden war. Mitunter ſah er plötzlich eine mächti⸗ gere Woge ſich erheben und ſich wüthend auf eine andere Welle ſtürzen; er hörte das Brauſen des Streites, ſah die Woge wiederkehren und mit klagendem Seufzen ſich wie raſend in wilden Kreiſen drehen, bis der immer hinabſtürzende Strom dieſe Erſcheinung wieder in das Bett der Fluth riß und die kämpfenden Wellen vor dem Fuße des Ser Geeraertsteufelſteen zurückwichen.

War dieſes Schauſpiel nicht ein Bild von des Jüng⸗ lings Seele? Ward er nicht auch hin und wieder ge⸗ ſchleudert zwiſchen Hoffnung und Verzweiflung, Liebe und Haß, Vertrauen und Verdacht? Wirbelten die wi⸗ derſtreitendſten Gedanken nicht auch durch ſeinen Kopf? War ſein Leben nicht auch ein ewiges Kämpfen, ein ruheloſes Leiden geworden?

Als Lieven, nach ſeiner Gewohnheit, dort länger denn eine Stunde unbeweglich geſtanden hatte, kam ein anderer Jüngling von der Brabantpforte her und legte ſich neben ihm auf den ſteinernen Rand. Ihn eine Weile