achten und ſetzen wer⸗ ſſend. Ihr das Ihr zu forderung, e wir Euch deln, oder das vlämi⸗ uns weder ), daß der aber, was me Blutes gung dieſe Flandern nn zu ſter⸗ ugeben... er erwartet
erſchreckt; n das Blut erden?“
iſch bei den achtete den den Blicke. ühlte über s zu über⸗ ningern zu ſich ſo zu elben Fall⸗
Jakob von Artevelde.
ſtricken verwickelt ſah, in welchen er Flandern zu fan⸗ gen gedacht hatte, war faſt wahnſinnig vor Aerger und Wuth, und rief, während er die Abſicht zeigte, ſich nach ſeinem Lager zu begeben: „Nun denn! das Schickſal entſcheide! Muß es ſein, ſo ſtröme Blut! Ich nehme die Herausforderung an!“ Als die Aebtiſſin Johanna dieſe Worte hörte und ihr Werk plötzlich zuſammenſtürzen ſah, warf ſie ſich vor ihrem Bruder auf die Kniee, und bat ihn, die emporgehobenen Hände zuſammenfaltend, doch ſich zu beruhigen und die Vläminger durch Nachgiebigkeit zu befriedigen. Auf der anderen Seite erklärte der König von England, daß er den Waffenſtillſtand als gebrochen betrachte und ſeine Bundesgenoſſen, die Vläminger, nicht verlaſſen wolle, wenn ihre Forderungen nicht durch ei⸗ nen beſonderen Vertrag bewilligt würden. Der König von Böhmen, der Graf von Savoyen und der Coadju⸗ tor von Lüttich, nebſt dem Grafen Ludwig, unterſtützten die Aebtiſſin und ſuchten den König zu erweichen, ſo daß dieſer endlich durch die Bitten ſeiner Schweſter und durch die Ueberzeugung, daß ihm eine große Gefahr drohe, bezwungen, ſich bereit erklärte, mit den Fürſten und Rathsherren in die Kapelle zurückzugehen und die Sache zu überlegen. Einige Augenblicke ſpäter ward Artevelde durch einen Herold gerufen und begab ſich mit zwei Schöffen und Meiſter Auguſtyn zu der Verſammlung der Fürſten. Kaum war der Oberhauptmann in die Kapelle ge⸗ treten, ſo liefen auch ſchon die umherſtehenden Ritter


