Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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76 Jakob von Artevelde.

zu ſich und begab ſich nun mit einem Gefolge von zehn oder zwölf Mann nach der Kapelle von Eplechin.

An dem Orte der Zuſammenkunft der unterhandeln⸗ den Fürſten und ihrer Räthe ſtand bereits eine große Zahl Ritter in verſchiedenen Haufen, welche die Ver⸗ kündigung des Waffenſtillſtandes erwarteten. Die von dem Oberhauptmann ausgeſandten Centeniers ſah man hier ebenfalls gleichgültig auf- und abgehen. Artevel⸗ de's Ankunft ſchien die Ritter zuerſt zu überraſchen. Als ſie jedoch ſahen, daß er heiter und mit fröhlichem Ge⸗ ſichte zu ſeinen Begleitern redete, vermutheten ſie, daß er keine andere Abſicht habe als ſie ſelbſt, den Ausgang der Verhandlungen zu vernehmen.

Um die feſtgeſetzte Stunde traten die Fürſten mit ihren Räthen und den übrigen Perſonen, welche bei der Unterſiegelung des Waffenſtillſtandes gegenwärtig ge⸗ weſen, aus der Kapelle und ſtellten ſich nach ihrem Range und ihrer Würde auf, um die. Verkündigung vorzunehmen. In der Mitte ſtanden die Könige von Frankreich, von England und von Böhmen; neben ih⸗ nen die Aebtiſſin Johanna, Altgräfin von Hennegau, mit der Gräfin von Blois und fünf oder ſechs anderen Cdelfrauen; ferner der Herzog von Brabant, die Grafen von Flandern, von Hennegau, von Savoyen, von Alen⸗ con und von Blois, und die Biſchöfe von Lincoln und von Beauvais, nebſt dem Coadjutor von Lüttich und einer großen Zahl anderer Fürſten und vornehmer Lehnsherren.

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