Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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18 Jakob von Artevelde.

thes! Wißt Ihr, wer es iſt, der dort ſo ſchweigſam bei dem Feuer ſitzt? Es iſt Robrecht Walgaerde, der Ban⸗ nerträger des Ser van Grimberge, welcher in der Schlacht zum Hellekine Wunder der Tapferkeit verrichtete. Gebt mir die Hand, Robrecht; Ihr habt vielen Vlämingern die Knochen gegerbt, nicht wahr? Aber Ihr ſeid ein küh⸗ ner Mann! 1

Die Geſandten tranken mit frohem Eifer zur Ehre des Wirthes. Jakob Maſch allein blieb unbeweglich ſitzen und betrachtete den Verſtümmelten mit dem Aus⸗ druck der Betrübniß.

Mher Maſch! rief Ghelnoot,nach dem Kriege ſind alle tapferen Männer ſtets gute Freunde.

Er iſt es, der meinem Bruder den Todesſtreich gab, antwortete der Schöffe.

Eurem Bruder? fragte der Wirth.Mit Ver⸗ laub, wie hieß er? Lieven Maſch war ſein Name.

Zürnt mir nicht, ſagte der Wirth;Euer Bru⸗ der hat mich in der Schlacht ſo verſtümmelt, wie Ihr mich ſeht; ich verwundete ihn am Kopfe. Wir lagen Beide Wochen lang in demſelben Bette im Sanct Jo⸗ hannis⸗Gotteshauſe. Er iſt als mein beſter Freund ge⸗ ſtorben; ich war es, der ihm weinend die Augen ſchloß. Und wie konnte es anders ſein? Wir blieben einander ja nichts ſchuldig!.... Nun ſeht, mein Herr! ich hebe

Freundes, Eures Bruders. Betrübt ergriff Jakob Maſch ſeine Kanne und ſprach:

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