eigſam bei der Ban⸗ er Schlacht tete. Gebt zlämingern d ein küh⸗
r zur Ehre unbeweglich dem Aus⸗
dem Kriege
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Euer Bru⸗ lt, wie Ihr Wir lagen Sanct Jo⸗ Freund ge⸗ lugen ſchloß. den einander er! ich hebe eeines ſeligen
und ſprach:
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Jakob von Artevelde.
„Zu Eurer Ehre, tapferer Robrecht Walgaerde!“
In dieſem Augenblicke kamen die Frauen in vollem Putz aus dem Nebengemach. Der junge Hofknappe hielt Jungfrau Chriſtine van Vaernewyck bei der Hand, wäh⸗ rend Lieven Denys aus Verſchämtheit über ſein Glück erröthete, als er mit ſeiner geliebten Veerle vor den Ge⸗ ſandten erſchien. Frau Artevelde folgte mit Lieven's Mutter.
„Herr van Gaesbeke,“ ſagte der Oberhauptmann, „ich empfehle die Frauen Eurer Fürſorge. Ihr wißt, was Euer Herr Vater mir verſprochen hat; ich bin ſicher, daß Brabants ſchönſter Junker weiß, wie man auf Rei⸗ ſen die Zeit am Angenehmſten verbringen ſoll.“
„Laßt Euch das nicht kümmern, Mher Artevelde!“ antwortete der Knappe;„ich bin auf Befehl des Herzogs ſtets der Führer aller Frauen. Während Ihr Herren Euch an den Hof begebt, werde ich mit meiner Geſell⸗ ſchaft ganz Brüſſel durchkreuzen und ihnen alles Sehens⸗ werthe zeigen: Warande, Oudenburg, Kirchen, Steene, Hospitäler und Thore, und wenn noch Zeit bleibt, ſo wollen wir in einem der herzoglichen Wagen nach dem Nieuwen⸗Boſch fahren; laßt mich nur gewähren!“
Er grüßte die Geſandten höflich und wollte mit ſeiner Geſellſchaft den rothen Drachen verlaſſen; aber Veerle, ihn zurückhaltend, eilte auf Ghelnoot von Lens zu, faßte dieſen freundlich bei der Hand und ſagte zu ihm:
„Nein, nein, Mher Ghelnoot! Ihr gehöͤrt nicht zur Geſandtſchaft; Ihr müßt mit uns gehen. Wir ſind ge⸗ kommen, um uns zu vergnügen, und da darf uns doch
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