Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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nſicher ge⸗ and konnte wenn er dein Wun⸗ er Geſand⸗ rer Geſell⸗

von Gent eine große ſchaft neh⸗ n Brüſſeler mentdecken, ein möchte. 1 Calevoet, agens ſaß, en können; nmes Aeu⸗ ater ſolchem finden ſei. Menge ſo rch konnte, Thür des henden als nd drohte, gießen zu ggingen.

Lagen und rge hinein. en Drachen

Jakob von Artevelde. 17

ſich näherte, zeigte ſich plötzlich der junge Herr van Gaes⸗ beke, der Lieblingsknappe des Herzogs Johann von Bra⸗ bant, um den Frauen aus dem Wagen zu helfen. Auf ſeinen Befehl machten die Brüſſeler ehrfurchtsvoll Platz, und nachdem er den Frauen geſagt hatte, daß er damit beauftragt ſei, ihnen in der herzoglichen Stadt als Füh⸗ rer zu dienen, gab er ihnen, Einer nach der Andern, die Hand und führte ſie in die Herberge. Nachdem jede von ihnen einige Worte mit ihrem Gatten oder Vater ge⸗ wechſelt, und in frohen Worten ihnen ausgedrückt hatte, wie ſchön ſie das bergige Brabant fänden, wurden ſie mit Lieven Denys und dem jungen Hofjunker in ein Nebengemach geführt. Die Männer blieben in dem ge⸗ meinſamen Saale und ordneten ihre Kleidung, während ſie ſich eine Kanne Brüſſeler Bier vorſetzen ließen.

Ser van Steenbeeke hielt ſich von dem Oberhaupt⸗ manne entfernt, ohne daß ſich Jemand darüber wun⸗ derte, da ſie Alle wußten, daß ſie feindlich gegen einan⸗ der geſinnt ſeien. Denys hatte dagegen Artevelde die Hand gereicht und ſchien mehr als Andere mit ihm in freundſchaftlichem Tone zu ſprechen. Er bemerkte zwar wohl, wie kühl und gleichgültig der Oberhauptmann ihm antwortete; er fühlte ſich durch dieſe ſtille Verachtung tief verwundet, unterdrückte jedoch ſeinen Aerger und ſpielte ſeine falſche Rolle fort.

Ghelnoot van Lens plauderte und ſcherzte mit einem verkrüppelten Manne, der am Heerde ſaß. Gleich darauf hob er ſeine Kanne in die Höhe und rief:

Auf, Genoſſen! ich trinke zur Ehre unſeres Wir⸗

Jakob von Artevelde. III. 2