Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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14 Jakob von Arteveldt.

oder ſonſt irgendwo eine Beſchuldigung gegen Artevelde vorbringt, ſo ſagt man: Ja, wir wiſſen es wohl, er iſt ſein geſchworener Feind, der wird nichts Gutes von ihm ſagen und man glaubt Euch nicht. Ich dagegen, Ser van Steenbeeke, ich bin, wenn auch nicht in den Augen des Oberhauptmanns, doch in denen des Volkes Arte⸗ velde's guter Freund, und wenn ich etwas gegen ihn ſage, ſo glaubt man es mir leicht. Wißt Ihr denn nicht, daß die Stimme von Jemanden, der ſeinen Freund bei Anderen anklagt, unheilbarere Wunden ſchlägt, als ein in Gift getauchter Dolch? Ihr lacht über ſolche ernſte Wahrheit?

Zu guter Stunde, ich hätte es beinahe vergeſſen; aber Ihr erinnert mich daran, und Ihr gebt mir wohl auch den Schlüſſel dazu, glaube ich. Euer Sohn und Eure Frau kommen heute mit der Frau und Tochter des Oberhauptmanns, um eine Vergnügungsreiſe nach Brüſſel zu machen. Ich habe vernommen, daß Ihr ſelber Mher Ghelnoot von Lens erſuchtet, als Schützer der Frauen mitzukommen und ſie in Büſſel herumzuführen. Ich begreife die innige Freundſchaft wohl, die zwiſchen den Eurigen und Artevelde's Familie beſteht; aber was bedeutet die Gegenwart von Mher Ghelnoot?

Ein ſchlaues Lächeln war die Antwort des Ober⸗ dechanten.

Ihr wißt doch wohl, fuhr van Steenbeeke fort, daß ſonderbare Gerüchte über Mher Ghelnoot und Jungfrau von Artevelde in Brüſſel umlaufen? Ich weiß, daß dieſe Gerüchte falſch ſind; aber.....

Ko dem Blige noot bat da Etwa Euch... entgegen

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