Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. um unſern beiderſeitigen Feind zu vernichten. Nachher wollen wir uns um die Beute ſtreiten, wenn es Euch davon gefällt; und misfällt Euch dieſe Erklärung, ſo ſagt es. Ihr n Ich werde ſchon allein die Mittel finden, auszuführen, 1 zem ſe was ich mir vorgenommen habe. Schon gut! antwortete Ser van Steenbeeke mis⸗ 3 vergnügt.Reden wir nicht länger darüber. Ich werde von F ebenfalls thun, was mir beliebt, und für meine Ueber⸗ Biſcht 3 zeugung wirken, aber nicht mehr gemeinſchaftlich mit land Euch, Oberdechant. Oberl Denys hatte ſich durch ſeinen unbezwinglichen Haß dem e fortreißen laſſen, und ſah wohl ein, daß er Gefahr lief, machte einen bedeutenden Bundesgenoſſen zu verlieren. Er än⸗ in Fre derte daher plötzlich ſeinen Ton und ſagte: wande 14Aber, Freund van Steenbeeke, Ihr ſucht mehr in Zeit, meinen Worten, als darin ſteckt; der Aerger über das dern Misglücken unſeres Verſuches ließ mich auch Dinge ſa⸗ Meſſe 38 gen, die ich eigentlich nicht ſo denke. Verzeiht mir die ſchon kleine Aufwallung; wir müſſen gemeinſchaftlich wirken, dem 1 bis wir unſer Ziel erreicht haben. Ihr ſeid Ritter, ich darau 1 bin Bürger; aber haben wir nicht dieſelben Urſachen, machen alle unſere Kräfte daran zu ſetzen, um den Tyrannen zu gen, ſtürzen? Liegt die Bürgerſchaft, liegt das Volk nicht glücks unter ihm eben ſo erniedrigt da, wie die Ritterſchaft? zu leit Müſſen wir nicht Alle ſeinen Befehlen nachgeben und müde uns vor ihm beugen? Sind nicht Graf und Untertha⸗ er fall nen, Beide, ſeine demüthigen Diener? ring! Ach! das iſt leider nur zu wahr, ſeufzte van den S Steenbeeke. erſtickt