Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Wirthin!

Mann hat ge vorge⸗ zu helfen, [Abſchlag an es nicht ſich hinter uen läßt.

ging aus

gannen ſie daß ernſte un es ver⸗ Folgendes

n auch die⸗ van Steen⸗

pern? Hat een wollen, igkeit?

nbeeke! Sie Artevelde. Geſchwätz en und bös will. Sie faſt ſagen,

Jakob von Artevelde.

mit Verachtung meine Worte anzuhören, als ob es in Gent keinen einzigen Mann von Anſehen mehr gäbe, ſeitdem dieſer Volksbetrüger aufgeſtanden iſt! Ich habe alſo nicht viel ſagen können; es iſt gefährlich, ſol⸗ chen Leuten mit Gewalt die Augen zu öffnen; das könnte unſern Plan für immer misglücken machen. Aber Ihr, Ser van Steenbeeke! Ihr habt wahrſcheinlich beſſer Euern Zweck erreicht bei den Rittern von Brabant und Flan⸗ dern!

Ach! dort war nichts zu machen, Mher Denys! Der Oberhauptmann hat ſein Spiel zu gut angelegt. Ich weiß nicht, wie er es anfängt; aber alle Ritter, die zu der Tagfahrt gekommen ſind, rühmen ihn als ein Wunder von Weisheit. Ich begreife es nicht; es iſt, als hätte er Jeden bezaubert. Wißt Ihr, was ich anfange zu denken, Mher Denys? Ich fange an zu denken, daß wir in der That zu Wenige, zu ſchwach und zu un⸗ gewandt ſind, um gegen einen Mann zu kämpfen, deſſen Argliſt und wachſame Thätigkeit uns vernichten wird. Sollten wir nicht in der That zu klein und er zu groß ſein?

Bei dieſen Worten flammte Denys' Antlitz vor Wuth auf, und er knirſchte ſichtlich mit den Zähnen, während um ſeinen Mund der Haß krampfhaft zuckte.

Ha! rief er,ſeid Ihr aus ſolchem Stoff? Ich nicht, Ser van Steenbeeke! Mögt Ihr vor der ſchweren Arbeit zurückweichen; was mich betrifft, ſo werde ich mein Ziel verfolgen und es erreichen, das ſchwöre ich Euch! Er zu groß für mich ſein? Habt Ihr noch nie