Teil eines Werkes 
3 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

von Allem, was Ihr geſagt habt, und dort hätte es doch geſchehen ſein müſſen!

Das iſt doch wunderbar, fiel ihm der Stallknecht in die Rede.Seit geſtern ſind hier zwei Genter Bür⸗ ger, die mit den Anderen zu Hofe gehen ſollen, und was die ſo ganz ſtill im Winkel ſich einander von Capitain Artevelde erzählen und ſchwatzen, das iſt auch nicht freundlich. Ich ſtand zwiſchen meinen Pferden und hörte es. Wenn es wahr iſt, was dieſe Bürger ſagen, ſo muß der Artevelde ein Erzſchelm ſein.

Solche Läſtermäuler und Neider giebt es auch in Gent, bemerkte der Fuhrmann;aber ſie werden ſich wohl hüten, Mher Artevelde offen anzugreifen; man würde ihnen auf der Stelle den Hals brechen.

Mag es ſein, wie es wolle! ſagte der Stall⸗ knecht;wenn er mich nicht zwiſchen meinen Pferden herausholt..... 4

In dieſem Augenblicke erſchien die Wirthin auf der Schwelle des rothen Drachens und rief mit ſcharfer und zorniger Stimme:

Wouter! Wouter! Was ſteht Ihr da wieder und ſchwatzt mit den Nachbarn, während wir bis an den Hals in Arbeit ſtecken! Will der Faulpelz gleich einmal fortfahren, die Roßſänfte zu reinigen?

Der Stallknecht ließ die Nachbarn ſtehen und kehrte beſchämt zu ſeiner Arbeit zurück.

Goedele! rief die Wirthin der Magd zu,geh' nach der Küche und hilf Godelieve die Hühner rupfen und das Kraut ſchneiden; aber ſpute Dich, Kind!

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