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nuchen dem etwas Ra⸗ ſſerſchmied? vor Herzo⸗ obgleich er ammen und das ſein?
Jakob von
„Artevelde?
Jakob von Artevelde. 3
„Der blutdürſtige Tyrann?“ ſetzte der Meſſerſchmied hinzu.
„Was ſchwatzt Ihr da von Tyrannen?“ fragte der Stallknecht.
„Ja!“ antwortete Jan der Meſſerſchmied hierauf; „Ihr könnt Euch nur hüten, daß Ihr Pm nicht unter die Füße kommt, Wouter, und daß Ihr fliegt, wenn
er etwas befiehlt; denn er würde Euch mit ſeinem Dolche
niederſtoßen, als ob Ihr ein Hund wäret, weder mehr noch weniger.“
„Iſt er ein ſolcher Mann?“ ſeufzte Wouter erſchreckt.
„Na! Ihr müßt nur einmal erzählen hoͤren, was er ſchon für unſchuldige Menſchen, Ritter und Bürger, zu Gent und in Flandern, hat umbringen laſſen, weil ſie bei ſeinem erſten Wink nicht zu ſeinem Dienſte her⸗ beiliefen. Ja! Ja! Wouter, betrachtet ihn lieber nicht; denn wenn er es übel nähme, ſo würdet Ihr es wahr⸗ ſcheinlich Niemanden mehr klagen können.“
„Er will Euch bange machen, Wouter!“ ſagte ein Fuhrmann;„das iſt Alles erlogen, was er da erzählt.“
„Erlogen?“ rief der Meſſerſchmied.„Erlogen? Ich weiß es von Jan Meliſoen, dem Knappen, der mir ſeinen Dolch zu ſchleifen brachte, und der hat es aus dem Munde eines franzöſiſchen Ritters gehört.“
„Und dennoch ſind es Lügen,“ antwortete der Fuhr⸗ mann.„Bin ich nicht vor vierzehn Tagen mit dem Dechanten Arnoud Boc nach Gent gefahren, um Tuch für die Stadtdienerſchaft zu holen? und blieb ich nicht eine ganze Woche in Gent? Nun, dort weiß man nichts 1*†


