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112 Jakob von Artevelde.
Bürgerkrieg. Das wachſame Frankreich unterſtützte bald die Gemeinen, bald den Grafen, und hetzte ſie unauf⸗ hörlich gegen einander an. Auch dieſer Graf ward des erniedrigenden Spieles müde; er wagte zu klagen und Widerſtand zu leiſten; man lockte ihn verrätheriſch mit ſeinem Erben Robrecht nach Paris und ſperrte ihn dort im Louvre ein. Der Tod befreite ihn aus ſeiner Gefan⸗ genſchaft; aber ſein Nachfolger und Sohn Robrecht be⸗ zahlte für ihn und für ſich ſelbſt in den Kerkern des Louvre. Vielleicht im Angeſicht eines Giftkelches wurde das ſchnöde Bündniß der Ungerechtigkeit unterzeichnet, durch welches man zu erklären und zu verlangen wagte, daß Flandern Frankreich für jährlich 22,000 Pfund Pariſis zinspflichtig bleibe. Iſt das vielleicht der ehr⸗ liche Vertrag?“
Der Graf betrachtete den redenden Artevelde mit Verwunderung und ſchien durch deſſen mächtiges Wort und volle eindringliche Stimme unwiderſtehlich beherrſcht zu ſein. In tiefes Nachdenken verſunken ſchüttelte er das Haupt, wie Jemand, der ſich Gewalt anthut, um nicht zu glauben, was er hört. Artevelde wartete vergebens auf eine Bemerkung des Fürſten und fuhr dann fort:
„Gnädiger Herr Graf! es bleibt mir noch der ſchmerzlichſte Theil meiner Erklärung übrig; aus Ehr⸗ furcht vor Euch würde ich ihn wohl verſchweigen....“
„Fahrt fort,“ antwortete der Graf;„ich kann mir denken, wovon Ihr reden wollt; aber ich wünſche Eure Gedanken ganz zu kennen. Fürchtet nichts; heute ver⸗ geſſe ich meinen Namen und Rang, um Euch zu hören.
Wenn au Munde fle Arter „Und Euer ſeli klagte, de unaufhörl zogen wur Euch verb tet ein Fr auch Ihr 1 zöſiſchen K und die Li und Fürſt ausländiſch Ihr habt in dieſe mora haben Eue verrätheriſe geſeufzt; a Bündniß, die Herrſch ſo oft es de welches Ihr Orchies abe vielleicht de Frankreich Bei die Graf plötzlie
Jakob von A


