, daß Ihr iſen Seſſel;
afen einige dem Für⸗
hlan denn! ſch ſich er⸗ den Ruhm
Vaterlan⸗
e Ludwig. mann; der gedrungen; Is ein Mal ßten Opfer nem Rathe „wenn ich
zte ſich ein
wenn ich vollte Euch pa's ſelbſt betrifft, ſo chickſale an en Menge ine Fähig⸗ ürſten an⸗
Jakob von Artevelde. 101
zuwenden..... bis daſſelbe veränderliche Volk ihn in den Koth zieht und wie tolle Hunde zerreißt; denn i*ſt dies nicht ſtets das Loos der Abgötter der thoͤrichten Menge? Jetzt haltet Ihr Euch ſchon für ſehr geehrt mit dem Amte des Oberhauptmanns einer Stadt, die Euch den lächerlichen Gehalt von drei Stüber Groten wöchent⸗ lich giebt; würdet Ihr Eurem Vaterlande, Eurem Fürſten und Euch ſelbſt nicht weit größeren Vortheil bringen, wenn Ihr ein Amt bekleidetet, das Eurer wür⸗ dig iſt, zum Beiſpiel das eines Marſchalls von Flan⸗ dern?“
Der Graf betrachtete den weiſen Mann, als wollte er eine Antwort aus ihm herauslocken:— ein Ausdruck der tiefſten Betrübniß hatte ſich auf Artevelde's Geſicht gelagert, und er blickte, wie niedergeſchmettert, auf den Boden.
„Meint Ihr nicht, Mher von Artevelde,“ fragte der Graf,„daß Flandern Eure Ernennung zum Marſchall mit Freude vernehmen würde? Woher kommt es, daß dieſer Gedanke Euch zu verdrießen und zu ſchmerzen ſcheint?“
„Um Gottes Willen, redet nicht mehr davon, Herr Graf; Ihr verwundet mich bis in das tiefſte Herz!“
„Warum?“
„O, möge Gott den ſtrafen, der dem Grafen von Flandern ſolche Worte in den Mund gelegt hat! Ich bin Vläminger und Bürger von Gent; um alles Gold Frankreichs und die franzöſiſche Krone ſelbſt würde ich das nicht vergeſſen.“
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