Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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ſeht es, mein Vertrauen iſt groß; ich hoffe, daß Ihr eben ſo redlich ſein werdet; ſetzt Euch in dieſen Seſſel; ich will als Freund mit Euch reden.

Artevelde leiſtete der Einladung des Grafen einige Zeit lang Widerſtand; endlich ſetzte er ſich vor dem Für⸗ ſten nieder und ſagte:

Mein gnädiger Herr will es ſo; wohlan denn! redlich werde ich ſein, und möge mein Wunſch ſich er⸗ füllen, daß dieſe feierliche Zuſammenkunft den Ruhm meines Fürſten und die ewige Größe meines Vaterlan⸗ des zur Folge habe!

Ich hoffe es gleichfalls, entgegnete Ludwig. Hört nun, was ich Euch ſage, Oberhauptmann; der Ruhm Eurer Weisheit iſt in ferne Lande gedrungen der König von Frankreich hat ſelbſt mehr als ein Mal in meiner Gegenwart geſagt, daß er die größten Opfer bringen würde, um einen ſolchen Mann in ſeinem Rathe zu haben, obwohl Ihr ein Bürgerlicher ſeid, wenn ich mich nicht irre.

Auf dem Antlitz des weiſen Mannes zeigte ſich ein ſchwer zu deutendes Lächeln.

Ich habe weiter keine Abſichten dabei, wenn ich Euch dies ſage, fuhr der Graf fort;ich wollte Euch nur beweiſen, daß der mächtigſte Fürſt Europa's ſelbſt Eure Verdienſte zu ſchätzen weiß. Was mich betrifft, ſo bedaure ich, daß ein Mann, wie Ihr, vom Schickſale an die Spitze einer unruhigen und aufrühreriſchen Menge geſtellt wurde, und ſich gezwungen ſieht, ſeine Fähig⸗ keiten gegen die geſetzliche Obrigkeit ſeiner Fürſten an⸗

Jakob von Artevelde.

zuwenden den Kott! iſt dies n Menge? dem Amt den lächer lich giebt Fürſten 1 bringen, n dig iſt, z dern? Der C er eine An der tiefſten gelagert, u Boden. Mein Graf,da mit Freude dieſer Gede ſcheint? Um C Graf; Ihr Waru O, m Flandern ſo bin Vlämin Frankreichs das nicht ver