rallhin zu nten dieſe den Ober⸗
der ihm icklich ver⸗ unterthä⸗ n, ſo läßt plänen ir⸗ r dies nur der Send⸗ de's Größe zuſammen. zürger ein man, we⸗ kreich und ichkeit die⸗
r Bürger⸗ ſelbſt traf, , ſich auf manne be⸗
nicht mehr ausweichen i ſanfteren ließ er an von Gent u kommen.
Jakob von Artevelde. 89
Artevelde zeigte ſich bereit, den Wunſch ſeines Für⸗ ſten zu erfüllen; aber er ſetzte die Schöffen der Stadt davon in Kenntniß, damit man dieſem Beſuche keine andere als die wahre Urſache zuſchreibe. Auf dieſe Weiſe wurde die Einladung des Grafen auch dem Gentiſchen Volke bekannt, und alle Gemüther entſetzten ſich, aus Furcht, daß ein Anſchlag gegen Artevelde dahinter ver⸗ borgen ſei.
Der Gravenſteen lag über der Leije, in einem Theile der Stadt, welchen man die Alte⸗Burg nannte und welcher als fürſtliches Lehensgut unmittelbar von der gräflichen Gerichtsbarkeit abhing, ohne der Schöffenbank von Gent unterworfen zu ſein. Dieſer Steen war eine bedeutende Feſte, welche Baudewyn mit dem eiſernen Arme im Jahre 868 erbaut hatte, als einen Schutzort gegen die Einfälle der Normannen. Er hatte eine runde Geſtalt und war von außerordentlich hohen Mauern um⸗ geben, die zwiſchen den vorſpringenden Thürmen überall von Schießlöchern durchbohrt waren. Die Lieve beſpülte ihm auf der einen Seite und umgab ihn auf der anderen mit ihrem abgeleiteten Waſſer, ſo daß man nur über die ſteinerne Brücke und durch ein einziges enges Thor in die Feſte gelangen konnte.
Der finſtere und trübe Ton, mit welchem die Zeit dieſen Aufenthaltsort der Lehensherren überzogen hatte, ſowie die Rauhheit und Schwere ſeines Bauſtyls mach⸗ ten einen eigenthümlichen Eindruck auf den Beſchauer, welcher, aus dem lebendigen Gent heraustretend, einen


