vorſchlag ge nach⸗ is, daß er Noth ngen zu
gtauſend Donner⸗ mnig von 2 Frucht g verlie⸗ ichen?— ſchließen. m vollen ſich ſelbſt in Lehen, afſchaften ich beſaß. die Macht etrachtete, n Vater⸗
begab ſich Zurück⸗
machen. Geſand⸗ Verhand⸗ ſelben zur icht lange
Jakob von Artevelde. 87 währen; die Abgeordneten wurden ungeduldig und be⸗ gannen bereits von Waffen und von Krieg zu reden und eine drohende Haltung anzunehmen. Der König wußte nicht mehr, durch welches Mittel er dieſem nach⸗ theiligen Verlangen entgehen ſolle; denn weigerte er ſich, es zu erfüllen, ſo ſtellte er ſich ein Heer von ſechszigtau⸗ ſend Vlämingern feindlich gegenüber, gerade in demſel⸗ ben Augenblicke, wo er alle ſeine verfügbare Macht gebrauchte, um den Engländern und ihren Bundesge⸗ noſſen Widerſtand zu leiſten.
Endlich beſchloß man, zu einer Miſſethat ſeine Zu⸗ flucht zu nehmen. Flanderns Macht beruhte auf Arte⸗ velde's Weisheit und auf der Liebe und Eintracht, mit welcher die große Mehrzahl des Volkes ſeinem Rathe folgte. Konnte man nun dieſe Stütze der vlämiſchen Volksgröße umreißen, ſo würde auch wohl der Tempel ſelbſt in Trümmer ſtürzen, man hoffte es wenigſtens. Ein ſchändlicher Anſchlag wurde entworfen; der franzöͤ⸗ ſiſche König rief den Meuchelmord zu Hülfe; der Dolch bezahlter Meuchelmörder ſollte das edle Blut Artevelde's vergießen.
Wirklich ward er in kurzer Zeit mehrere Male von unbekannten Menſchen mit dem Mordſtahle bedroht, und ſein Leben war mehr als einmal in Gefahr. Die Ge⸗ meine von Gent vergrößerte ſeine Leibwache, und auf den Wunſch ſeiner Freunde zeigte er ſich nur mit gro⸗ ßen Vorſichtsmaßregeln öffentlich. Dieſe Anſchläge auf Artevelde's Leben erbitterten übrigens das Volk in Gent dermaßen, daß ſtets einige hundert bewaffnete Zunftge⸗


