laßte Arte⸗ Nittelpunkt hrerin des
e Sendung ent brachte, nſehnlichen icke, an der brachte den e er nicht, olle; denn Durchzug alloniſchen reichs, und vor Wuth dern, den atten wür⸗ on Valois ſache, dies ke engliſch des Königs n ſich Mit⸗ ngehindert gewöhnlich, heit nicht, eviel ihm he Neutra⸗ n Rath zu dberhaupt⸗
Jakob von Artevelde. 81
mann widerlegte jedoch ihre Gründe ſo ſiegreich, daß die Schöffen ihm den Befehl gaben, ſich im Falle der Noth gewaltſam der Landung der Engländer zu widerſetzen. Noch an demſelben Abende zog Artevelde aus Gent
mit dem größten Theile der bewaffneten Zunftgenoſſen. Früh am anderen Tage, vor Sonnenaufgang, ſtellte er ſein Heer längs der Küſte auf und ließ durch einen He⸗ rold König Eduard daran erinnern, daß in Folge des von ihm ſelbſt angenommenen Vertrages Flandern ein freier neutraler Boden bleiben müſſe. Zugleich erklärte er ihm, daß die Genter Willens ſeien, ſelbſt auf Koſten ihres Blutes dieſer Neutralität Achtung zu verſchaffen. Der König kam darauf in einem Boote an das Land
und gab ſich Mühe, Artevelde auf andere Gedanken zu bringen. Er ſah jedoch bald ein, daß dies eine Unmög⸗ lichkeit ſei. Voll Bewunderung von Artevelde’s Ver⸗ ſtand und Weisheit kehrte er nach ſeiner Flotte zurück, ließ die Segel aufziehen und ging nach Antwerpen, den unbefleckten Boden Flanderns mit Ehrfurcht verlaſſend. Das Glück, das die Unternehmungen des Ober⸗ hanptmanns beſtändig krönte, und die raſche Zunahme ſeines Anſehens in allen Städten Flanderns, wo man die Anhänger ſeiner Politik zu Tauſenden zählte, ver⸗ mehrten ſeinen unbegränzten Einfluß auf die Genter Gemeine. Zwar hatte er nicht das Recht, daſelbſt etwas ohne vorhergehenden Befehl des Rathes der Schöffen zu gebieten; auch überging er nie ſeine geſetzliche Obrig⸗ keit; aber die meiſten erkannten ſo ſehr die Macht ſei⸗ nes Geiſtes und die Tiefe ſeiner weiſen Vorſicht an, daß Fakob von Artevelde, II. 6


