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Jakob von Artevelde.
ihr eigenes Grundgebiet zu vertheidigen und deſſen Neu⸗ tralität aufrecht zu erhalten.
„Fünftens, wenn der König von England dieſen Frieden annimmt, ſoll er ſich verbindlich machen, nie Krieg in Flandern zu führen und ſeine Länder dem vlä⸗ miſchen Handel öffnen.
„Dies ſind, Genoſſen! die Grundbedingungen von Frankreichs Vorſchlage; der Graf von Flandern hat ſie bereits angenommen und wird kommen und Hof halten in Gent, wenn wir ebenfalls damit übereinſtimmen. Wer hat aber dieſe Bedingungen gemacht? Iſt es Phi⸗ lipp von Valois, oder das freie Gent, das geſagt hat: So ſoll es ſein, und anders nicht! Hier bleibt kein Zweifel über unſern Beſchluß; wir können nicht ver⸗ werfen, was wir ſelbſt aufgeſtellt haben. Wir werden alſo, Freunde! von unſerem Feinde ſelbſt anerkannt als ein unabhängiges Volk, das ohne irgend eine Ver⸗
mittelung mit allen Nationen Bündniſſe ſchließen darf. Wir behalten unſere Waffen, um unſeren Boden zu beſchützen, und auch die geringſte Verletzung dieſes Frie⸗ dens, an wem es immer ſein möge, zu rächen. Unſer Fürſt Ludwig zeigt ſich bereit, die Liebe der freien Vlä⸗ minger zu gewinnen, und wird binnen wenigen Tagen ſeinen Wohnſitz unter den Gentern nehmen. Gott ſei innig dafür gedankt, daß er uns dieſen ſchönen Sieg geſchenkt hat! Wir haben unſere alte Freiheit wieder gewonnen; wir werden ſie zu bewahren und zu verthei⸗ digen wiſſen. Uns naht jetzt, Genoſſen, die Arbeit, der Handel, der Reichthum, der Friede! Gent wird unter


