Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 69

Lieven zu Bei dieſen Worten ließ er ſeinen Sohn ſtehen und

verdechant begab ſich auf das Schlachtfeld, wo die meiſten Gen⸗ ter damit beſchäftigt waren, die Verwundeten, ſowohl eren Ver⸗ Freunde wie Feinde, unter den Pferden hervorzuziehen venigſtens und ſie nach dem Orte zu bringen, wo die Wundärzte vor mei⸗ mit ihren Gehülfen ſich befanden. dir wegen Ungefähr hundert Schritte weit davon ſtanden die ß es aber Fleiſcher und Bäcker in einem großen Viereck aufgeſtellt, genöthigt, und innerhalb deſſelben befanden ſich die gefangenen Le⸗ bannen.“ ligerds, deren Pferde, von den Sattlern bewacht, an die vor Trotz Pfähle der Zelte gebunden waren.

nann und n an den d; ich bin allein den zu haben,

Artevelde, obwohl auf das Aeußerſte ermüdet von dem heftigen Kampfe, und aus einer Wunde am Kopfe blutend, ging von einem Orte zum andern, um durch ſeine Gegenwart Jeden zu ermuthigen und die Verwun⸗ deten zu tröſten. Zu gleicher Zeit hatte er ein wachſa⸗

macht!“ mes Auge auf die Feſtung und das Thor, vor das er ter Wuth, die Gilde der Küfer und Weinmeſſer als Wache geſandt hat. Wer hatte. Erſt nachdem alles dies beſorgt war, begab er hätteſt die ſich zu Meiſter Spelligerde, dem Stadtchirurgus, und ließ ſich das Haupt unterſuchen und verbinden. Der nen Sohn Arzt hielt die Wunde nicht für gefährlich und meinte, fuhr fort: ſte würde binnen wenigen Tagen von ſelbſt heilen. betragen, Der Chirurgus hatte kaum einen kleinen Verband nach Dei⸗ um Artevelde's Kopf befeſtigt, ſo kehrte derſelbe auch Ich muß ſchon erſtaunt nach dem Schlachtfelde zurück, wo ſich eine ich ruhig, ganz beſondere Bewegung bemerken ließ. Alle Genter es würde ſtanden auf oder ſtiegen auf die gefallenen Pferde, um

beſſer unterſcheiden zu können, wer dort in der Ferne