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Jakob von Artevelde.
während Ghelnoot und ſeine Genoſſen von der Seite und hinten, die letzten Anſtrengungen des verzweifelteñ Feindes vereitelten. Gleich darauf bohrten ſich Lieven Comyne und der junge Denys mit anderen tapferen Ge⸗ ſellen durch die Reiterſchaar, welche Artevelde noch um⸗ zingelt hielt, befreiten den Oberhauptmann und führten ihn mitten in das vlämiſche Heer.
Artevelde erkletterte raſch einen Haufen todter Pferde, hielt das Schwert in die Höhe, ſo daß das ganze Heer ihn ſah, und rief mit begeiſterter Stimme:
„Heil Gent! Heil Gent! Unſer iſt der Sieg! Haltet vlämiſchen Muth!“
Eben ſo raſch ſprang er wieder von den Pferden hinunter; während ein unbeſchreiblicher Jubel ſeinen Worten folgte, ſagte er etwas zu Ghelnoot und zog ſich dann einige Schritte hinter den Kampfplatz zurück. Hier ſammelte er ſchnell eine ſtarke Schaar und eilte mit der⸗ ſelben von dem Schlachtfelde fort.
Die Reiter, welche dieſe Bewegung merkten, glaub⸗ ten, es ſeien Flüchtlinge, und ſchöpften neuen Muth. Als ſie aber ſahen, daß der Oberhauptmann mit ſeiner Schaar nicht weit von dem Stadtthore Halt machte und dort ein Viereck bildete, bemächtigte ſich ihrer große Furcht. Für ſie gab es jetzt keine Rettung mehr; Flucht war eben ſo unmöglich, wie der Sieg, ſeit ihnen der Zugang zu der Brücke von Biervliet abgeſchnitten war.
Dieſes glückliche Manoͤver von Seiten Artevelde's beſchleunigte ſichtbar die Entſcheidung der Schlacht. Die Griffe der Schwerter wurden allmählig hier und dort
in die
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