Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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am Kopfe hinunter. eindes er⸗ vwaren auf kens ſtand ſe, gleich⸗ erte, das as er er⸗ lie Speere almte die darniſchen. n in die⸗ ihnen mit auptman⸗ mit Blut e.

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Jakob von Artevelde. 63

nichts weder den Oberhauptmann noch ihn vom gewiſſen Tode erretten. Sie waren auf allen Seiten eingeſchloſ⸗ ſen durch eine undurchdringliche Schaar von Feinden, während die überraſchten Genter auf anderen Stellen ebenfalls gedrängt wurden und Mühe genug hatten, ſich ſelbſt in der Verwirrung zu vertheidigen. Mittlerweile hielt Geeraert Denys ſeinen Trupp noch immer damit beſchäftigt, ein Scheingefecht gegen den kleinen Haufen Reiter zu führen. Seine Krieger hatten den großen Ausfall der Leliaerds wohl bemerkt und hörten jetzt das entſetzliche Kriegsgeſchrei gleich fernem Donner durch die Luft zu ihnen dringen. Viele Cen⸗ teniere und Conſtabel begannen Argwohn zu hegen und vermutheten mit Recht, daß der Angriff, den ſie zurück⸗ wieſen, nur eine Kriegsliſt ſei, um die Stürmenden ih⸗ res Schutzes zu berauben. Ein gleiches Gefühl herrſchte unter den Geſellen; doch wagten ſie, da beſchimpfende Strafe darauf ſtand, nicht ihre Glieder zu verlaſſen. Obendrein trieb der Dechant der Zwillichweber, der den Nachtrab führte, die Streitenden immer vorwärts, wäh⸗ rend Geeraert Denys durch ſein unaufhörliches Geſchrei jeden Rath und jede Bemerkung unmöglich machte. Lieven Denys befand ſich am Ende der dritten Schaar der St. Jorisgilde. Seine Haltung war ſeltſam unter ſolchen Verhältniſſen; er war bleich und zitterte ſichtbar, während er fortwährend die Augen nach der Seite des Sturmplatzes gerichtet hielt, obwohl er dieſen nicht ſehen konnte; nicht für ſich hegte er ſolche Furcht; in ſeinem liebenden Herzen ſprach eine geheime Stimme, welche