Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

Jakob von Artevelde.

bild ermuthigt, machten die Genter einen neuen Verſuch, und einem Theile derſelben glückte es, mit dem Ober⸗ hauptmanne den Feind zu durchbrechen. Die Stellung dieſer unverzagten Kämpfer wurde jedoch bald höchſt bedenklich. Es ſchien, als ob die Reiter es hauptſächlich auf Artevelde abgeſehen hatten; denn die anderen Ban⸗ den verlaſſend, umzingelten ſie plötzlich den Oberhaupt⸗ mann und hieben unter lautem Jubelgeſchrei die Män⸗ ner, welche ihn umgaben, nieder.

Artevelde hatte bereits eine leichte Wunde am Kopfe erhalten, und das Blut lief ihm die Wangen hinunter. Sicherlich würde er bald der Uebermacht des Feindes er⸗ legen ſein, denn alle Speere und Schwerter waren auf ihn gerichtet; aber der mächtige Ghelnoot von Lens ſtand dort neben ihm, wie ein unbezwinglicher Rieſe, gleich⸗ ſam im Blute watend und mit ſeinem Schwerte, das er im Kreiſe ſchwang, Alles niederſchlagend, was er er⸗ reichte. Unter ſeinem kräftigen Arme flogen die Speere entzwei, wie trockene Zweige, und er zermalmte die Körper der Reiter ſelbſt unter ihren eiſernen Harniſchen. Der heldenmüthige Genter verſpottete mitten in die⸗ ſem wilden Kampfe noch die Feinde, und rief ihnen mit höhniſchen Worten zu, daß ſie ſich des Oberhauptman⸗ nes nicht bemächtigen würden. Er war ganz mit Blut bedeckt und ſchnaubte wie ein wüthender Löwe.

Allein, wie wunderbar tapfer ſich auch der mann⸗ hafte Ghelnoot zeigte, er täuſchte ſich doch über den wahrſcheinlichen Ausgang dieſes ſchrecklichen Kampfes. In der That, wie der Streit ſich jetzt zeigte, konnte

nichts Tode ſen d währe ebenfa ſich ſe Y immer kleinen den g hörten Donne teniere vermur wieſen res Sc unter Strafe Obend Nachtre rend E jeden 9 Lie der St ſolchen währen Sturm; konnte; liebende