Jakob von Artevelde. 61
entgegen; die Reiter wichen jedoch, obwohl fechtend, Schritt für Schritt zurück und lockten durch dieſes Mit⸗ tel die Weber ziemlich weit von dem Sturmplatze fort.
lde einen überſehen eſte in ih⸗
..* Durch ſein tolles Geſchrei regte Geeraert Denys ſeine zen hihen Mannen zu raſendem Jauchzen an und entzündete da⸗ n Viadi⸗ durch eine ſolche Kampfluſt in ihnen, daß ſie den ſchwa⸗ t Blitzes⸗— b ee.
chen Feind beinahe blindlings verfolgten. 1 ſchnei⸗ Mittlerweile öffnete ſich das Thor von Biervliet zum jetzt Vur⸗ zweiten Male; die ganze Reiterei der Leliaerds erſchien kern⸗ be im Felde und ſprengte mit gefälltem Speer und gehobe⸗ ünd. daſ nem Schwerte auf die ſtürmenden Genter ein. ruſtwehr Auf dem Karren, auf welchem er ſtand, ſah Artevelde Kriegsge⸗ mit Beſtürzung dieſe unerwartete Wolke von Feinden Nen Ge⸗ ſich nähern. Er ließ raſch zum Abzug blaſen und ſo auer kni⸗ 3 viel wie möglich ein ſtarkes Carré bilden; aber noch ehe naient dieſe Bewegung nach ſeinem Willen ausgeführt war,
( er
ſtürzte ſich die ganze Macht der Leligerds zerſchmetternd
auf ſeine Banden. 8 Der erſte Stoß war ſchrecklich; mehr als hundert
Vläminger fielen ſterbend nieder, und man mußte fürch⸗
ten, daß es ſehr bald um die Stürmenden geſchehen ſein
inde wie⸗ d mörde⸗ h deutete urzem in
würdon, würde. In dieſem entſcheidenden Augenblicke hob Arte⸗ ſ0 daß velde ſein Schwert empor, ſprang von dem Karren her⸗ und die ab, ſtürzte ſich den Leligerds entgegen und rief kraftvoll ſeinen zurückweichenden Mannen zu:
hor vun„Gent! Gent! Haltet vlämiſchen Muth! Wer ein balt din Vläminger iſt, folge mir! Vorwärts! vorwärts!“
Feld u
Dieſes rufend, hieb er drei oder vier Reiter nieder,
e ys e⸗„„... 0. enys be und drang dann mitten in den Feind. Durch ſein Vor⸗
Mannen


