56 Jakob von Artevelde.
lich, dorthin zeigend,„wie man dort oben auf der Mauer V
der Feſtung Alles zuſammenbringt an der Stelle, wo wir das z0 ſtürmen müſſen! Sollten die Schelme riechen, wo wir ſo viel hinaufklettern wollen? oder iſt Verrath mit im Spiele?“. große Artevelde richtete nachdenklich ſeinen Blick auf die auf ro
Feſtung und ſchien nochmals die Erſtürmung in allen Dieſe
ihren möglichen Wechſelfällen zu überrechnen. Nachdem hen la er dies gethan, klopfte er Ghelnoot auf die Schulter Grabel 4 und ſagte: zu hole „Es iſt Zeit, daß wir beginnen, Freund! Geht zu men. den Karren, und wenn ſie noch nicht ganz abgeladen geldecke ſind, ſo beſchleunigt die Arbeit. Sendet mir einen Bo⸗ Stricke! ten, wenn ſie gethan iſt.“ Erſteigt
Ghelnoot von Lens lief vergnügt und lachend nach Gilden
dem Lager und verſchwand hinter den Zelten. Er war und nic
kaum einige Augenblicke fort, ſo meldete auch ſchon ein Gilde v
1 Geſſelle dem Oberhauptmanne, Alles ſei fertig. tern, die
4„Zu den Waffen!“ rief Artevelde dem Trompeter händler
zu, der in ſeiner Nähe auf ſeine Befehle wartete. zen, die
5 Dieſer ſetzte ſein Inſtrument an den Mund und ließ Gutenta
1 einige lang ausgehaltene Töne über die Ebene hallen. net, abe
Aus allen Ecken des Lagers, auch in der anderen Ab⸗ ferner in
theilung, wurde auf dieſelbe Weiſe geantwortet. nen Zün
Unmittelbar darauf ſah man die Kämpfer in Menge Die
vor den Zelten erſcheinen und ſich, ſo viel wie jetzt thun⸗ ziemlich!
lich war, in Gliedern oder wenigſtens in Reihen um ihre nen Rin
Standarten ſchaaren. Sie nahmen ungewöhnlich viel Kleid ger
Platz ein wegen des Sturmwerkzeuges, mit dem faſt welches b
Jeder beladen war. Ihr Kop


