Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde.

„Gewiß zweifele ich daran,“ antwortete Artevelde.

ter, der Ich möchte ſelbſt wetten, daß der König von Frankreich hrecklich⸗ keinen Fuß auf vlämiſchen Boden ſetzen wird. Er hätte es gethan, wäre ihm ſeine Liſt mit dem Banne ge⸗ und wal glückt, weil er hoffte, uns dadurch zu entwaffnen und von Lens unſere volle Unterwerfung binnen einigen Tagen zu er⸗ 2 reichen. Jetzt aber, da unſere Berufung an den Papſt olz ſind ſeinem hinterliſtigen Verſuche alle Kraft geraubt hat, 3 weiß er nicht mehr, was er thun ſoll, und fürchtet nicht ruck des ohne Grund, König Eduard werde die Gelegenheit wahr⸗ cher von nehmen, um in Frankreich einzufallen.“ „Aber,“ bemerkte Ghelnoot,„der Schöffe Ser van Ihr Wex⸗ Steenbeeke ſagte eben noch in meinem Beiſein, er wiſſe wie die es ganz gewiß, daß der König ſeit geſtern gegen Gent 1, Dütr⸗ in Anmarſch ſei.“ „Ser van Steenbeeke geht nicht in ehrlichen Schu⸗ nd ſagte: hen, Mher von Lens; ich weiß mehr davon. Die Nach⸗ or einem richt, welche er verbreitet, iſt ungegründet; er ſpricht nur Biervliet ſeine eigenen Wünſche darin aus. Einen Ueberfall haben nd Fall⸗ wir obendrein nicht zu fürchten; die Brücken über die lämiſchen Leije und Schelde ſind überall abgebrochen; bei dem ſoll uns Paſſe von Deynze befindet ſich der Hauptmann van bert ſein; Vaernewyck; auf der Straße von Audenaerde iſt der Heere be⸗ Dechant Willem Yvens gelagert; alle Durchzüge ſind dände frei beſetzt, und Gent ſelbſt iſt ſicher genug bewahrt durch e Lection unſere muthigen Genoſſen van Huſe und van den Hovene. ht haben, Laßt den König von Frankreich nur kommen! So be⸗ 6

quem gelangt er nicht nach Gent.“ “ fragte„Aber ſeht, Mher Jakob,“ ſprach Ghelnoot plötz⸗