Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

doch be⸗ veil das

2

ch Euch. muthig

e ich zu nd dort vas von

artevel⸗ etrügers ihn an⸗ 2 Augen zer zum

eſprochen nten ein Stimme wortete: ind Jan! für den nan ent⸗ er will. rung ſich was von dern kön⸗

Jakob von Artevelde. 53 nen. Er ſteht in der St. Jorisgilde und wird alſo nie weit von mir entfernt ſein..... Geht nun zu Euren Zelten und trefft Eure Anſtalten wohl, damit Niemand ſein Glied verlaſſe.“

„Wir haben noch Zeit. Man kann doch nicht Sturm laufen, ehe die anderen Karren mit Reisholz von Eccloo angekommen ſind. Ich wollte noch mit Euch ſprechen von dem Ribaudenkönige; es ſcheint mir....“

„Nein, nein, Freund Calevoet! Der iſt durch feſte Bande an mich geknüpft. Nun geht in Frieden, Haupt⸗ mann von St. Michiels.“

„Und ſeid Gott befohlen, Oberhauptmann von Gent.“

Beide Freunde drückten einander entzückt die Hand und jubelten bereits im Voraus über die Früchte ihres böſen Anſchlages.

Kaum war der Dechant der Zwillichweber fort, ſo trat Geeraert Denys einen Augenblick vor ſein Zelt.

Der Weinhändler, der es raſch bemerkte, nahte ſich ihm und that, als ob er ihm das Eine und das Andere zum

Kauf anbiete. Der Oberdechant rief ihn hinein, und

beide verſchwanden im Zelte.

Während man ſo in dem anderen Theile des La⸗ gers auf ſeinen Tod ſann, ſtand Artevelde ruhig vor ſeinem Zelte und betrachtete die Feſtung. Sein Antlitz war ſtill und gelaſſen; allein ſein männlicher Blick zeigte einige Ungeduld, während er über das lange Ausbleiben der Karren unzufrieden war.