Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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n Anderen

cht verſtat⸗ beizutra⸗ n mich ge⸗

Hand und rahlten:

reund Jan! ter Freiheit alle unſere liaerds und und ziehen ann bewaff⸗ nicht, und zu folgen. ut es Noth, acht Tagen 5t. Michiels,

Tage länger älzung Zeit Stadtſeckel⸗

nehme, wenn ptmann ge⸗

hkeit, Mher

Jakob von Artevelde. 51

Calevoet; ich hoffe, daß Gent mich nicht zweimal ver⸗ kennt, und ich werde zeigen, daß ein Mann mit ſtähler⸗ nem Gemüth und eiſernem Arm beſſer geeignet iſt, einer freien Gemeine zu befehlen, als ein furchtſamer Wort⸗ brüchiger, deſſen einziges Verdienſt nur in ſeiner uner⸗ ſättlichen Herrſchſucht beſteht.“

Der Dechant der Zwillichweber fuhr mit der Hand an die Stirn, wie Jemand, dem ein Gedanke aufſteigt.

„CEs iſt gut, daß ich mit Euch davon rede,“ ſagte er; „wir wollen die Schöffen abſetzen und die Leligerds ver⸗ jagen; aber was fangen wir mit Ser van Steenbeeke an? Ich ſehe Euch faſt täglich mit ihm ſprechen; er ſcheint Cuer guter Freund geworden zu ſein. Wie das möglich iſt, begreife ich nicht. Er iſt doch wohl der feurigſte Le⸗ liaerd und der wärmſte Anhänger Frankreichs, den ich in ganz Flandern kenne. Sollen wir ihn verſchonen?“

„Er iſt es, der mir die Mittel verſchafft hat, mich mit dem Befehlshaber von Biervliet zu verſtändigen— und trotz dem wird der Erſte, den wir verbannen, Ser van Steenbeeke ſein.“

„Ach!“ ſagte Calevoet verwundert,„warum be⸗ zeugt Ihr ihm dann ſo große Freundſchaft?“

„Weil ich die Kraft beſitze, meine eigenen Gefühle des Haſſes und des Abſcheues zum Beſten des Vater⸗ landes zu bezwingen und zu vergeſſen, Mher Jan. Ser van Steenbeeke iſt ein Leliaerd; ich verabſcheue ihn aus Herzensgrund; aber er haßt Artevelde eben ſo feurig, wie wir. Ich ſchmeichle ihm, um ihn auf der rechten Bahn zu erhalten und ihn unterdeſſen ſelbſt zu bewachen.

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