Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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den kleine⸗

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Wunſch unerfüllt machen; en findet

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and an⸗ begriff e ſprach

be Euch chweren Kranz en will

Jakob von Artevelde. 29

ich haben... Und Mher Ghelnoot! ich würde doch auf keinen Fall ein erſtes Marktgeſchenk von Jemanden anders als von Lieven allein annehmen. Hört Ihr? Kauft es nur, Lieven! Ich hänge es gleich um den Hals.

Der getröſtete Jüngling drückte ihr die Hand und hob muthig den Kopf auf;z während Ghelnoot freundlich lachte, bezahlte Lieven das Juwel und gab es Veerle, die es auch ſogleich um den Hals ſchlang. Dieſer Be⸗ weis der Auszeichnung und Liebe rührte den Jüngling tief, und verbannte gänzlich die Eiferſucht, welche ſich ſeiner eben ſo gewaltig bemeiſtert hatte. Er ging zu Ghelnoot, nahm ihn bei der Hand und ſagte:

Mher von Lens! Ihr müßt mir verzeihen; es giebt ein Gefühl, das ſich meiner wider Willen bemeiſtert; aber ich meine es nicht ſo; alſo denkt nicht mehr daran und laßt uns gute Freunde ſein!

Was das Letztere betrifft, auf immer und ewig, Lieven! Denn trotz allen Euren unbegreiflichen Grillen ſeid Ihr doch ein kühner und braver Burſche. Habt Ihr aber wieder Luſt aufzubrauſen, ſo müßt Ihr ſo gut ſein und mir das etwas früher ſagen! Nun, nun, das ſcha⸗ det aber nichts; ich weiß es ſchon nicht mehr, bis Ihr wieder einmal böſe geworden ſeid wegen eines unſchul⸗ digen Wortes. Kommt jetzt aber raſch; denn ſeht, dort ſteht Mher Jakob.

Lieven und Veerle folgten Ghelnoot zu den Uebri⸗ gen, die vor einem Waffenladen ihrer warteten. Nach⸗ dem ſie einige Worte über Lievens Geſchenk mit einan⸗ der gewechſelt hatten, wollten ſie raſch weiter gehen, um