Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

helde hatte nd Silber der unter⸗ ich hinter

öch wette, Ihr es dreht.

len ſein; n zu den dann ge⸗ ihm die

reue mich, Ihr mir

ng in der los in die in Antlitz

Blut noch das gute enoſſen? der junge Das wol⸗ rm herab ie Genter

uhig und

Jakob von Artevelde. 25

fröhlich den Wohlſtand genießen, den Gott uns geſchenkt hat, ſagte Artevelde;aber das Herz muß wacker blei⸗ ben, wie es das Eure iſt, kühner Geſelle!

Ihr habt geſagt: Haltet vlämiſchen Muth! ant⸗ wortete Jan, der Strohdecker, der hinter den Anderen ſtand und kräftig auf ſeine Bruſt ſchlug;dies Wort i*ſt hier eingeſchrieben.

Artevelde ließ Lieven's Hand los, um die des Stroh⸗ deckers zu ergreifen.

Noch Einer von meinen Freunden! ſagte er lachend.

Ihr erkennt mich alſo auch noch? rief Jan voll Freude und Stolz.

Sind wir nicht alleſammt Söhne von Gent, die geſchworen haben, einander beizuſtehen mit Gut und Blut für Flanderns Befreiung? antwortete Artevelde. Brüder in Freuden! Brüder in Leiden! Brüder ſelbſt bis in den Heldentod!

Lieven Comyne hatte ſich umgewandt, um ſein An⸗ geſicht zu verbergen; ſchon lange kämpfte er gegen das mächtige Gefühl, das ihn ergriffen; aber jetzt fühlte er ſich überwunden, und die Thränen ſtürzten ihm plötzlich aus den Augen.

Der weiſe Mann betrachtete den muthigen, gefühl⸗ vollen Mann mit Bewunderung; er ſchlug ihm auf die Schulter und ſprach:

Freund! Ihr heißt Lieven Comyne, glaube ich, und Ihr wohnt bei der St. Veerlekapelle. Wenn Flan⸗ dern das Leben eines Helden zu ſeiner Erhaltung for⸗ dert, werde ich mich Eurer erinnern.