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Sachen zu lrtevelde. mir vorge⸗ en; aber die ertrieben.“
Jakob von Artevelde. 3 21
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„Kommt, kommt,“ rief Artevelde, mit freundlichem Lachen ſeinen Freund nach der Treppe führend;„Alles hat ſeine Zeit, Ser Maes! Vielleicht bekommen wir noch Arbeit genug; heute ſei ein Ruhetag; geht mit mir; meine Frau und Tochter erwarten mich dort unten mit Mher Ghelnoot und dem Sohne des Oberdechanten; wir wollen zuſammen plaudernd den Jahrmarkt ſehen; die Freude erhellt den Geiſt; vielleicht bekommen wir noch beſſere Gedanken!“
Während dieſer Worte waren ſie die Treppe hinun⸗ tergeſtiegen und hatten die Thür des Hochhauſes erreicht.
„Wohl!“ ſagte der Oberſchöffe;„ich nehme Euern Vorſchlag mit Vergnügen an; aber wie wollen wir mit der Wache von Sanct Jan durch das Volk kommen?“
„Meine Wache bleibt hier ſtehen,“ antwortete Ja⸗ kob.„Ihr findet es unvorſichtig, nicht wahr? Die be⸗ zahlten Mörder, die man gegen mich ausſendet? O, die Genter ſind meine beſte Wache, und ich ſage mit tiefge⸗ fühltem Stolze: die Zeit, um Jakob von Artevelde zu treffen, wäre wirklich ſchlecht gewählt, wenn er mitten unter dem Genter Volk ſich befindet. Kommt! Keine Furcht! Gott beſchützt uns Alle!“
Nicht weit von dem Hochhauſe, bei der Ecke der Lan⸗ gen Munte, fanden ſie Frau Cathelyne van Drongene, Jakob's Gattin, mit ihrer Tochter und ihrer Dienerin ſtehen. Ghelnoot van Lens ſchwatzte und lachte mit ei⸗ nem Fleiſchermeiſter aus ſeiner Nachbarſchaft.
Lieven Denys gab der ſchönen Veerle die Hand und ſein Herz klopfte vor Stolz und Freude, wenn er die


