Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
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20 Jakob von Arkevelde.

Verſammlung der Schöffen zu beſorgen und Mher van den Bosſche von ſeiner Sendung zu benachrichtigen.

Bei dieſen Worten wollte der Oberſchöffe den weiſen Mann raſch verlaſſen, aber der Letztere faßte ihn bei der Hand, führte ihn an das Fenſter und ſagte:

Seht, Ser van Vaernewyck, wie vergnügt und heiter das Genter Volk ſich auf dem Markte dort ergeht. Vielleicht wird es binnen einigen Tagen ſchon ſein Blut für die Freiheit vergießen müſſen und manche dieſer Frauen ihren Gatten, viele dieſer Kinder ihren Vater zu beweinen haben. Es wäre ein Unrecht, nicht wahr? dieſe innige Freude zu zerſtöͤren, da man nicht weiß, ob nicht gar ſchon morgen Schrecken und Betrübniß an ihre Stelle treten. Laßt die muthigen Bürger wenigſtens eine Stunde reiner Freude genießen, Freund! Stoͤren wir jetzt mindeſtens die allgemeine Heiterkeit noch nicht!

Was wollt Ihr damit ſagen, Mher Jakob? 44

Daß Ihr Niemanden auf der Welt Etwas mit⸗ theilt von dem, was Ihr wißt, als erſt am ſpäten Nach⸗ mittage. Denn wie geheim es auch bleibe, es verbreitet ſich doch wie der Wind unter dem Volke.

In der That, dieſer Tag iſt der ſchönſte, den wir ſeit unſerer Ermannung erlebt haben; ich will ihn auch nicht ſtͤren.

Habt Ihr vor Mittag noch dringende Sachen zu beſorgen, Ser van Vaernewyck? fragte Artevelde.

Nein! war die Antwort.Ich hatte mir vorge⸗ nommen, einmal über den Jahrmarkt zu gehen; aber die wichtige Botſchaft hat mir die Luſt daran vertrieben.

Kl Lachen ſe hat ſeine noch Arl mir; me⸗ mit Mhe wir woll die Freut noch beſſe

Wäh tergeſtiege

Wo Vorſchlag der Wacht

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Jakob's G ſtehen. G nem Fleiſch

Lieven ſein Herz