Teil eines Werkes 
2 (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ige und einen emeinen

Menge Jakobs⸗ Willem en, und nen die he ihre cke auf⸗

veiund⸗ Jans⸗ , dem Schöf⸗ Zünfte ſowie fen.

ng und ger von nd be⸗ 6 Ant⸗ cke wie Augen n tiefer

es Zit⸗

kann

8

Jakob von Artevelde. 11

nur der empfinden, der im Stande iſt zu begreifen, wel⸗ chen ſeligen Genuß ein Held genießen muß, der ſein Va⸗ terland frei und glücklich ſieht und ſich ſagen darf:Es iſt mein Werk!..... Hier war es ſo. Dieſes Volk, das ſingend über den Markt zog, das den Wein der Freude vor allen Tavernen trinkt, das die Luft mit In⸗ bel erfüllt; dieſe Frauen, die mit ihren Kindern jetzt ſo geſchmückt und froh umherwandeln; die Zunftgenoſſen, ſo geſund, ſo glücklich: Artevelde hatte ſie gefunden, ringend mit Sklaverei und Hungersnoth, erſchöpft und muthlos in einen Abgrund von Elend verſunken. Jetzt feierten ſie ihre Erloͤſung und ihre Freiheit; jetzt ſtiegen ihre Freuden⸗ und Danklieder gegen Gott in die Höhe; jetzt umarmten ſie einander vor Entzücken, und dies Alles geſchah vor den gerührten Blicken desjenigen, der durch die Macht ſeines Geiſtes das Wunder ihrer Erlö⸗ ſung bewirkt..... Bebend vor Seligkeit ſtarrte er in Selbſtvergeſſenheit auf ſein edles Werk und wiſchte eine glänzende Thräne von ſeiner Wange, während ſein klo⸗ pfendes Herz ihm noch mehr Größe und Ruhm für das geliebte Vaterland prophezeite.

Alle, welche ihn umgaben, beſonders aber ſein Freund Ser Thomas van Vaernewyck, ſahen und be⸗ griffen, was in dieſem feierlichen Augenblicke in der Bruſt des weiſen Mannes vorging. Sie fühlten es eben⸗ falls tief; denn ſie hatten ihm mit ganzer Liebe geholfen bei der Befreiung des Volkes und des Vaterlandes, und je mehr ihre Bewunderung für dieſen heldenmüthigen Bürger erregt wurde, deſto mehr fühlten ſie ſich ſelbſt