—
Jakob von Artevelde.
ſprachen ſich bei dem Anblick einer ſolchen Menge und bei der Freundlichkeit, welche ihnen Jeder erwies, einen guten Markt, und nahmen herzlich an der allgemeinen Heiterkeit Theil.
Man konnte keine andern Bewaffneten in der Menge erblicken, als die ſechzehn Reiſigen des Sanct Jakobs⸗ kirchſpiels, welche mit ihrem Hauptmann, Ser Willem van Vaernewyck, ruhig über den Markt wandelten, und die Ribauden mit Muggelyn, ihrem Koͤnige, denen die Aufſicht über die Seiltänzer und Gaukler, welche ihre Zelte und Gerüſte in der Nähe der Baudeloobrücke auf⸗ geſchlagen hatten, übergeben worden war.
Vor dem Thore des Hochhauſes ſtanden zweiund⸗ zwanzig Reiſige; es war die Wache des Sanct Jans⸗ kirchſpiels. Sie war mit Jakob von Artevelde, dem Oberhauptmann, gekommen, der ſich nun mit den Schöf⸗ fen der Stadt Gent und den Hauptdechanten der Zünfte auf dem Oberſaale des Hochhauſes befand, um, ſowie die Stunde käme, den freien Jahrmarkt auszurufen.
Während Alles auf dem Markte jauchzte, ſang und ſich herumtrieb, ſtand Artevelde, der große Bürger von Gent, mit über die Bruſt geſchlagenen Armen und be⸗ trachtete dieſes Schauſpiel aus einem Fenſter. Das Ant⸗ litz des weiſen Mannes war in dieſem Augenblicke wie von einem unbekannten Lichte beglänzt. Seine Augen funkelten von edlem Stolz; ſeine Bruſt hob ſich in tiefer Rührung, und es ſchien ſelbſt, als ob ein leichtes Zit⸗ tern ſeine Glieder durchſchauerte.
Was Jakob von Artevelde das Herz bewegte, kann
nur de chen ſ terlan iſt me das ſt Freud bel erf geſchm ſo geſ ringen muthl feierte ihre 8 jetzt u Alles durch ſung! Selbſt glänze pfende geliebt
A Freun
griffer
Bruſt falls: bei de je me Bürg


