Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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Denys; Felde? venn es

Jakob von Artevelde. 95

Euch beliebte, uns zu ſagen, in welchen Dorn Ihr tratet?

In welchen Dorn? In einen großen Dorn! Aber ſeid verſichert, Ver Denys! es kann nicht ſo bleiben! Wird Herr Denys nicht bald nach Hauſe kommen?

Das müßt Ihr beſſer wiſſen als ich, denn Ihr kommt ja von den Wahlen!

Wahlen! Wahlen! rief Calevoet, von Neuem in die Aſche tretend;ſind das Wahlen, Ver Denys? Ver⸗ führungen und Beſtechungen von herrſchſüchtigen Betrü⸗ gern! Das iſt's, nichts anders!

Aber erklärt Euch doch, Mher Calevoet! fiel Lie⸗ ven ihm in die Rede;wir verſtehen Euch nicht.

Zus. Ihr verſteht mich nicht? Ich ſpreche doch gutes Vlämiſch!

Es iſt in St. Michielskirchſpiel wohl nicht nach Eurem Sinn gegangen? ſagte Frau Denys ungeduldig. Das begreife ich wohl; es kann nicht nach Jebes Wun⸗ ſche ausfallen, und diejenigen, denen es mislingt, die müſſen ſich darüber nicht ſo ärgern; es iſt nicht der Mühe werth.

Nicht der Mühe werth? Das werden wir hören, ſobald Herr Denys nach Hauſe kommt. Man ſcheint ihn durch ſchändliche Liſt im St. Janskirchſpiel unterdrückt zu haben. Die Walkmüller haben dort, wie überall, wieder ihren alten Haß gegen die Weber ausgelaſſen; aber ſo darf es nicht bleiben, und ſollte Roland in das Spiel kommen. Was] ſoll der Dechant der Weber, der Ober⸗ dechant der Zünfte von Gent, zurückgeſetzt werden um