Jakob von Artevelde. 93
eibt in aber was bedeutet dann ſeine Rede, daß er wegen der Wahlen für Deinen Vater herumgelaufen ſei?“ nkönig„Es ſteht ihm frei, wegen der Wahlen herumzu⸗ Tritten* laufen, für wen er will; dazu braucht er des Vaters Erlaubniß nicht.“ einen„Und dann, daß er Deinen Vater um ſieben Uhr hämten am Walthore erwarten will? Dein Vater geht alſo mit— te ſein unter in das ſchmuzige Ribaudenneſt. Das iſt etwas he Be⸗ Schönes für einen Bürger, den Sohn ehrlicher Eltern! r ihm. Aber laß ihn nur zu Hauſe kommen, ich will's ihm ſchon en und ſagen, daß ihm die Augen übergehen ſollen. Und ſollte n dem Alles kopfüber kopfunter gehen, ich will ihn ſchon lehren Lon zu oberhauptmannen und ribauden.“
„Erzürnet Euch nicht vorher, liebe Mutter!“ bat
Zeſuch? Lieven wehmüthig;„wir wollen den Vater ſelbſt darum d hier⸗ befragen, und dann werdet Ihr hören, daß der unver⸗ ut und ſchämte Muggelyn nicht wußte, was er ſchwatzte. War⸗ ſagte, um denn den Vater auf das bloße Wort eines Trunken⸗ r tiefer boldes hin verdächtigen? Wir werden nicht lange mehr wahr? zu warten haben; denn die Wahlen müſſen bereits vorbei int mit ſein... Hört! da geht die Thür! das iſt der Vater.“ ſinken Die Dienſtmagd trat ein und ſagte:
„Frau, da iſt Mher Jan Calevoet, der Dechant der alſch!“ Zwillichweber.“ 3 r mag„Bitte ihn, hereinzukommen!“ antwortete Frau under⸗ Denys mit ſichtbarem Mißvergnügen. , das Als die Magd wieder fort war, ſagte ſie zu ihrem
Sohne:
iſcheſt;„Der Calevoet iſt auch Einer von denen, die in


