Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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92 Jakob von Artevelde.

gütig eingeſchenkt habt. Seid gegrüßt, und bleibt in Frieden!

Bei dieſen letzten Worten war der Ribaudenkönig bereits aus der Thür und ging mit wankenden Tritten die Treppe hinunter.

So wie er fort war, brach Frau Denys in einen Strom von Schimpfworten gegen den unverſchämten Ribaud aus. Lieven ſagte nichts, ſondern bedeckte ſein Geſicht mit den Händen und legte es, in peinliche Be⸗ trachtungen verſunken, auf das Rechnungsbuch vor ihm.

Als die Mutter durch eine Fluth von Klagen und Drohungen ihr Herz etwas erleichtert hatte von dem Zorn, der es bedrückte, ſagte ſie mit ſcharfem Ton zu ihrem Sohne:

Nun, Lieven! was meinſt Du zu dieſem Beſuch? Iſt es nicht ſehr ehrenhaft für uns, daß ein Ribaud hier⸗ her kommt, ſich den Freund Deines Vaters nennt und unſer Haus zu einer Taberne macht? Als ich Dir ſagte, daß er ſich durch ſeinen dummen Hochmuth immer tiefer hineinbringen würde, da hatte ich Unrecht, nicht wahr? Da läuft nun der Oberdechant der Gilden von Gent mit Ribauden herum; man möoͤchte in den Erdboden ſinken vor Schaam!

Mutter, was der Trunkenbold geſagt hat, iſt falſch! rief Lieven, das Haupt emporhebend.Der Vater mag den Ribaudenkönig kennen, daran iſt nichts Wunder⸗ bares; aber daß er Etwas gemein mit ihm habe, das leugne ich, das iſt unmöglich.

Gut, ich wünſche, daß Du Dich nicht täuſcheſt;

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7/ am V unter Schön Aber! ſagen, Alles oberha Lieven befrage ſchämte um der boldes zu war ſein.. Di 25 Zwillic 4 2 Denys Als Sohne 5,*