Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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Jakob von Artevelde. 91

mit bemühe, ſo geht Eures Weges und laßt uns in Frieden!

Nun, ſo behaltet Euren Wein, und möge er ſich in Eſſig verwandeln; aber erlaubt doch, daß ich mich etwas ausruhe; ich habe Schmerz in den Beinen, junger Herr. Das kommt davon, weil ich wegen der verfluchten Wah⸗ len für Euren Vater herumlaufen muß. Au weh! Euer Vater müßte mir einen ſolchen Stuhl zum Geſchenk machen.

Der erzürnte Jüngling konnte ſich nicht länger hal⸗ ten und mühte ſich ab, ſich aus den Armen ſeiner Mut⸗ ter, die ihn feſthielt, loszureißen.

Ihr gemeiner Ribaud! rief er,wir wollen doch ſehen, ob Ihr einen Genter Bürger ungeſtraft in ſeiner Wohnung verhöhnen dürft! Verweilt noch einen Au⸗ genblick, und ich werfe Euch aus der Thür!.... Fort! ſage ich.

Nun, bei Sanct Lieven! antwortete der Ribau⸗ denkönig, indem er aufſtand;Ihr ſeid noch barſcher, als der Wirth im Hirſch unter dem Glockenthurm. Ich wollte mich ja nur erholen, indem ich die Rückkehr mei⸗ nes Freundes Denys erwartete. Es ſcheint, daß Ihr keinen Spaß verſteht, junger Herr. Schon gut! Jeder iſt Herr in ſeinem Hauſe. Ihr brauchtet nicht ſo große Augen zu machen, um mich daran zu erinnern. Sagt alſo nur Eurem würdigen Vater, daß der Ribauden⸗ könig Muggelyn ihn heute Abends um ſieben Uhr in ſeiner Wohnung zum Walthore erwarten wird. Ich werde ihm den Wein wiedergeben, den Ihr mir ſo