der Ge⸗ Jater hat n er alſo virken?“ ir ſchlecht ſchön re⸗ ihn ſchon ſteckt und ndeſt mir rlaß Dich och ärgere bannen.“ gegründet; der es ge⸗ .— Und o geſchieht zur Frei⸗
n zuckend, tehmt, um mir nur ſeit ſechs Beinen iſt Dieb aus en. Seine
e, und er Glaubſt ebe ſo ab⸗
Jakob von Artevelde. 87
„Aber, Mutter, Ihr wißt es ja ſelbſt, daß große Dinge im Werke ſind; Alle in der ganzen Stadt laufen ſo hartnäckig herum; es muß dafür geſorgt werden, daß das Volk in ſeiner Wahl ſich nicht betrüge und daß die Hauptleute tüchtige und muthige Bürger ſeien. Noch eine Stunde, und Jeder weiß, wie die Wahlen ausge⸗ fallen ſind; dann wird Alles wieder friedlich und ſtill werden; es iſt eben eine Zeit der Gährung und der Leidenſchaften.“
„Aber, Lieven!“ rief die Mutter verwundert,„wie biſt Du noch einfältig, Junge! Weißt Du, warum Dein Vater ſich die Beine abläuft und in fünf Nächten kein Auge zugethan hat? Er bildet ſich ein, man werde ihn zum Hauptmann des St. Janskirchſpiels wählen!“
„Zum Oberhauptmann?“ fragte Lieven ungläubig.
„Ja, zum Oberhauptmann,“ antwortete Frau De⸗ nys;„und nun frage ich Dich, ob das nicht ein thörich⸗ ter Wahn iſt, da es doch Niemand anders werden kann als Mher Jakob von Artevelde; das hört man ja über⸗ all im ganzen Kirchſpiel ausſprechen.“
„Was Ihr da vom Vater ſagt, iſt unmöglich, Mut⸗ ter! Nicht, als ob er dies Amt nicht eben ſo gut wie jeder Andere bekleiden könnte und nicht das Recht hätte, ein ſolches Zeichen des allgemeinen Vertrauens zu er⸗ halten; aber er weiß für gewiß, daß kein Anderer, als der weiſe Mann, ernannt werden wird. Was ſich in der Byloke zugetragen hat, läßt Niemanden daran zweifeln. Wohnten wir in einem der vier andern Kirchſpiele, ſo würde ich ſelbſt glauben, daß man den Vater zum Haupt⸗
—₰


