Jakob von Artevelde. 35 „Freiheit die Zünfte en zugleich.
ſich nach dem Hauſe Jakob's von Artevelde. Einer der⸗ ſelben ſchritt voraus, um die Treppe hinaufzuſteigen und zugle an die Thür zu pochen; aber er hatte nicht Zeit dazu; erſchreckter 3 denn Artevelde öffnete in dieſem Augenblicke ſelbſt und en ſtanden. kam zu ihnen herunter. Bei ſeinem Erſcheinen erhob ſich neten Au⸗ ein freudiges Murmeln in der Verſammlung; kein Ein⸗ de Menge ziger ſprach jedoch ein lautes Wort. Nur in der Tiefe die Zunft⸗ der angrenzenden Straßen hörte man noch einzelne Stim⸗
erkundig— men:„Freiheit und Nahrung!“ rufen.
Drn, Wo⸗ Als Jakob zu den Dechanten gekommen war, grüßte
gmit dem er ſie freundlich und fragte:„Was wünſcht Ihr von
ht; ſobald mir, lieben Freunde?“
Nachbarn 1„Mher von Artevelde,“ antwortete der Dechant der
über die. Schiffer, der den Auftrag hatte ihn anzureden,„wir ² kommen zu Euch, um uns Rathes zu erholen. Man hat
unlangten,
1 uns geſagt, daß Ihr durch Eure Weisheit und Eure großen
heſen war. 5 Reichthümer im Stande wäret, Flandern Wohlfahrt und & 8 2 ℳ.„..
um Fuchs Freiheit zurückzugeben. Hier ſind wir, bereit, Euch zu
n die klei⸗ folgen und zu gehorchen; ſagt uns, was wir thun ſollen.“ he zeigten.„Freunde!“ ſprach Artevelde,„ich bin ein geborner een bedeckt Genter. Das iſt genug geſagt, um Euch zu beweiſen, mit ver⸗ daß es mir nicht an Muth fehlt, unſerer Stadt und dem rompeter, Lande zu nützen. Ich bin bereit, mein Leben und mein edoch ſein Vermögen zum Opfer zu bringen, um diejenigen zu un⸗ ige weit⸗ terſtützen, die ſich an die Spitze der Genter ſtellen wol⸗ n Zeichen len, damit Flandern von der Hungersnoth erlöſt und zte Stille aus ſeiner Erniedrigung gerettet werde.“ en ſich die„Niemand iſt geeigneter, als der weiſe Mann von begaben Gent, ein ſo mühſeliges Werk zu unternehmen,“ erwie⸗
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