Teil eines Werkes 
1 (1849)
Entstehung
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36 Jakob von Artevelde.

derte der Dechant der Schiffer, während ſeine Genoſſen D durch Worte und Geberden ihre volle Zuſtimmung zu zum n erkennen gaben. grüßte Artevelde blickte einen Augenblick auf den Boden; 2 verſchn

dann das Haupt wieder erhebend, fragte er:„Wollt ſeiner Ihr mir treue Freunde und Genoſſen ſein in allen Din⸗ den R 1 3 gen und mich nicht verlaſſen am Tage der Gefahr?“ man j 3„Im Namen Aller, die hier verſammelt ſind,“ ant⸗ meiner wortete der Dechant der Schiffer,„geloben wir redlich, D . Euch in Allem zu unterſtützen und Leben und Gut daran ßer Fu zu wagen. Wo Ihr es befehlt, werden wir unſer Blut Ein ur vergießen für das Vaterland, und Euer weiſer Rath ſoll ſeine unſer einziges Geſetz ſein; darauf gebe ich Euch die Hand.“ den; o

Alle Dechanten legten nach einander ihre Hand in gehört Artevelde's Hand, als einen Eid unverbrüchlicher Bru⸗ 8 der De

dertreue. 3 denen „Wohl denn!“ hub Jakob an,„es iſt geſagt. Nah⸗ E rung und Freiheit ſollen wieder in Flandern aufblühen. auf de

Beruft alle Eure Genoſſen und überhaupt Jeden, der vor de Bürger von Gent iſt, übermorgen nach der Ebene der terhiel

Byloke um drei Uhr Nachmittags. Dort wollen wir öffent⸗ teten. lich berathen, was geſchehen muß, und ich werde Euch der S

eerklären, wie mir dünkt, daß Flandern unmittelbar ſich Padde

3 erheben könne aus ſeinem Elend und ſeiner Erniedrigung, und fr vielleicht ohne daß ein einziger Tropfen Blutes vergoſſen darauf wird. Geht nun zu Euren Genoſſen und empfehlt ihnen 4 Niema

Friede und Ruhe. Eine einzige Gewaltthat würde hin⸗ ginger

reichen, uns Alle zu verderben. Das Glück oder das D Elend des Vaterlandes liegt alſo in Euren Händen.“ Nichts

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